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Crédit Agricole: Q1 2020 Ergebnisse sinken durch Covid-19-Effekte

Die Crédit Agricole Group verzeichnete im ersten Quartal 2020 einen Rückgang des Nettogewinns um 31,6 % im Jahresvergleich, bedingt durch die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie. Die Erträge stiegen leicht an.

27. Juni 2026
Crédit Agricole: Q1 2020 Ergebnisse sinken durch Covid-19-Effekte
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Die Crédit Agricole Group teilte ihre Ergebnisse für das erste Quartal 2020 mit. Der Nettogewinn ging um 31,6 % auf 981 Millionen Euro zurück, während die zugrunde liegenden Erträge um 0,7 % auf 8.378 Millionen Euro stiegen. Die Bank stellte fest, dass alle Geschäftsbereiche einen starken Jahresauftakt erlebten, die Aktivitäten jedoch im März durch die Krise beeinträchtigt wurden.

Trotz des herausfordernden Umfelds stiegen die ausstehenden Kredite, wobei die Privatkredite in Frankreich und Italien um 7 % zunahmen. Auch das Konsumentenfinanzierungs- und das Lebensversicherungsgeschäft zeigten eine positive Entwicklung. Die Kosten für Kreditrisiken stiegen jedoch auf 930 Millionen Euro, mehr als das Dreifache des Vorjahres, hauptsächlich aufgrund von Rückstellungen für leistungsfähige Kredite.

Die Bank behielt eine starke Solvenzquote bei, mit einer CET1-Quote von 15,5 %, die die regulatorischen Anforderungen übertrifft. Crédit Agricole hob seine Unterstützungsmaßnahmen für Kunden während der Krise hervor, darunter die Bearbeitung von staatlich garantierten Krediten in Höhe von 13,5 Milliarden Euro und die Gewährung von Stundungen für Unternehmensanleihen.

Crédit Agricole betonte zudem sein soziales Engagement mit Spenden von über 70 Millionen Euro an Solidaritätsfonds. Die Gruppe konzentriert sich auf die Unterstützung der Wirtschaft und ihrer Kunden während der anhaltenden Krise.

Originalquelle: credit-agricole.com