Kreditkartenfalle kostet Touristen Hunderte von Euro
Dynamische Währungsumrechnung (DCC) kann 3-5% zu Kreditkarteneinkäufen im Ausland hinzufügen. Reisenden wird geraten, immer die lokale Währung zu wählen und die Umrechnung abzulehnen.

Touristen in Europa und anderen Reisezielen laufen Gefahr, durch die dynamische Währungsumrechnung (DCC) erhebliche Kosten zu verursachen. Bei diesem Verfahren wird den Reisenden angeboten, Transaktionen in ihrer Heimatwährung statt in der Landeswährung zu bezahlen. Dies führt oft zu einem Aufschlag von 3 % bis 5 % durch ungünstige Wechselkurse.
Die DCC-Falle hat sich kürzlich weiterentwickelt. Viele Terminals zeigen nun einen zweiten Bildschirm an, auf dem der Kunde die Währungsumrechnung bestätigen soll. Ein Klick auf "Akzeptieren", selbst nach der anfänglichen Wahl der lokalen Währung, führt zu den höheren Gebühren. CNN-Korrespondent Richard Quest wies darauf hin, dass die meisten Käufer darauf hereinfallen.
Um diese zusätzlichen Kosten zu vermeiden, sollten Reisende immer die Zahlung in der lokalen Währung wählen. Dies ermöglicht es ihrem eigenen Kartennetzwerk und ihrer Bank, die Umrechnung abzuwickeln, in der Regel zu einem günstigeren Kurs. Es ist außerdem entscheidend, alle DCC-Angebote auf nachfolgenden Bildschirmen aktiv abzulehnen. DCC ist in Europa weit verbreitet, kommt aber auch in Teilen Asiens und Lateinamerikas vor. Auch wenn die neue "zweite Bildschirm"-Taktik möglicherweise noch nicht weltweit verbreitet ist, ist Wachsamkeit bei allen internationalen Reisen geboten. Die richtige Wahl kann zu erheblichen Einsparungen führen.