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CRIF-Studie Österreich: Wien mit den meisten Insolvenzen, Gastgewerbe am stärksten betroffen

Die CRIF-Zahlungsstudie 2014 zeigt, dass Wien die höchste Anzahl offener Insolvenzverfahren hat. Der Gastronomiesektor war am stärksten von Insolvenzen betroffen, während der Bausektor eine positivere Entwicklung zeigte.

3. Juni 2026
CRIF-Studie Österreich: Wien mit den meisten Insolvenzen, Gastgewerbe am stärksten betroffen

Wien verzeichnete im Jahr 2014 die höchste Anzahl offener Insolvenzverfahren in Österreich, laut einer Studie von CRIF Austria. Tirol hatte die geringste Anzahl, gefolgt von Salzburg.

Der Gastronomiesektor verzeichnete 2014 die meisten Insolvenzen. Der Bausektor zeigte eine positivere Gesamtleistung, wies jedoch den höchsten durchschnittlichen offenen Betrag pro Inkassofall auf.

Im Vergleich zwischen Baugewerbe, Einzelhandel und Gastgewerbe war das Baugewerbe von den meisten Insolvenzen betroffen. Die Gastronomie hatte die höchste Anzahl an Inkassofällen, gefolgt vom Einzelhandel und dem Baugewerbe. Der durchschnittliche Betrag pro Inkassofall war jedoch im Baugewerbe am höchsten.

Boris Recsey, CEO von CRIF Austria, bemerkte, dass nur geringfügige Verbesserungen in der wirtschaftlichen Situation beobachtet wurden und äußerte die Hoffnung auf staatliche Maßnahmen im Jahr 2015 zur Steigerung des Konsums. Er betonte auch die Bedeutung der Optimierung von Risikomanagementprozessen für die Wettbewerbsfähigkeit branchenübergreifend.

Originalquelle: crif.com