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Technologie

Cross-Site-Scripting ermöglicht Diebstahl von Kundendaten

Der IT-Sicherheitsanbieter Enginsight warnt vor Cross-Site-Scripting (XSS)-Angriffen, die den Diebstahl sensibler Kundendaten, wie z.B. Kreditkarteninformationen, ermöglichen.

18. Oktober 2026
Cross-Site-Scripting ermöglicht Diebstahl von Kundendaten

Der IT-Sicherheitsanbieter Enginsight hat auf die Gefahren von Cross-Site-Scripting (XSS)-Schwachstellen hingewiesen. Diese Art von Angriffen ermöglicht es Hackern, Kundendaten, die auf Webseiten gespeichert sind, zu stehlen.

Jüngste Vorfälle, wie der Diebstahl von bis zu 40.000 Kreditkartendaten vom Smartphone-Hersteller OnePlus, verdeutlichen das Risiko. Angreifer nutzten eine XSS-Schwachstelle im Shopsystem Magento aus, um sensible Zahlungsinformationen abzugreifen. Dies unterstreicht die Dringlichkeit, solche Sicherheitslücken zu schließen.

Die OWASP, eine international anerkannte Organisation im Bereich der Websicherheit, zählt Cross-Site-Scripting zu den häufigsten und schwerwiegendsten Sicherheitslücken. Enginsight erklärt, dass diese Art von Angriffen es ermöglicht, schädlichen Code in Webseiten einzuschleusen, der dann im Browser von ahnungslosen Nutzern ausgeführt wird.

Wenn ein Nutzer eine infizierte Webseite besucht, kann der eingeschleuste Code beispielsweise Sitzungs-IDs (Session Cookies) stehlen. Mit diesen gestohlenen IDs können Angreifer die Identität des Nutzers annehmen und auf dessen Konten und Daten zugreifen. Dies kann gravierende finanzielle und reputationelle Schäden für Unternehmen zur Folge haben, die solche Sicherheitslücken nicht aktiv beheben.

Originalquelle: enginsight.com