Crumbl schließt über 60 Filialen im Jahr 2026
Die Kekskette Crumbl schließt aufgrund sinkender Verkaufszahlen und veränderter Konsumgewohnheiten über 60 Standorte in den USA.

Die US-amerikanische Kekskette Crumbl erlebt im Jahr 2026 eine Phase der Konsolidierung, die mit der Schließung von über 60 Filialen einhergeht. Dieser Rückgang steht im starken Kontrast zur rasanten Expansionsphase des Unternehmens, das seine Präsenz zwischen 2021 und 2025 von 326 auf über 1.100 Standorte massiv ausbaute.
Der wirtschaftliche Druck auf das Unternehmen wächst, da die Konsumenten ihre diskretionären Ausgaben aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage einschränken. Laut Marktdaten sank das Kundenaufkommen in den Filialen im August 2026 um 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ein Versuch, den Umsatz durch die Einführung neuer Getränkekategorien zu stützen, blieb hinter den Erwartungen zurück.
Parallel zu den rückläufigen Geschäftszahlen steht das Unternehmen vor einem Führungswechsel. Die Gründer von Crumbl kündigten im Mai ihren Rückzug aus dem operativen Geschäft an; die Suche nach einer neuen Unternehmensführung dauert derzeit an. Die aktuellen Schließungen unterstreichen die Schwierigkeiten der Kette, ihre Marktposition in einem gesättigten Segment zu halten.