CSL und Alentis kooperieren bei Behandlung seltener Nieren- und Lebererkrankungen
CSL und Alentis Therapeutics haben eine globale Partnerschaft zur Entwicklung und Vermarktung des Medikamentenkandidaten Lixudebart geschlossen. Die Therapie wird zur Behandlung seltener Nieren- und Lebererkrankungen untersucht.

Die Biopharmaunternehmen CSL und Alentis Therapeutics gaben eine globale Zusammenarbeit zur Entwicklung und Vermarktung von Lixudebart bekannt, einem Medikamentenkandidaten zur Behandlung seltener Nieren- und Lebererkrankungen. Die Therapie ist zur Behandlung von Zuständen wie akuten Nierenschäden und bestimmten Lebererkrankungen vorgesehen.
Gemäß der Vereinbarung erhält Alentis eine Vorauszahlung von 355 Millionen US-Dollar von CSL. Das Schweizer Biotechnologieunternehmen könnte zudem bis zu 1,2 Milliarden US-Dollar an kommerziellen Meilensteinzahlungen sowie eine globale Gewinnbeteiligung erhalten. CSL wird die weitere Entwicklung und Vermarktung des Medikamentenkandidaten leiten.
Alentis Therapeutics konzentriert sich auf die Entwicklung von Therapien für seltene Krankheiten, während CSL für seine Arbeit an Plasma- und rekombinanten Therapien bekannt ist. Diese Partnerschaft zielt darauf ab, die Verfügbarkeit von Lixudebart für Patienten zu beschleunigen, die derzeit nur begrenzte therapeutische Optionen haben.
Die Zusammenarbeit unterstreicht den wachsenden Fokus auf die Behandlung seltener Krankheiten im Pharmasektor. Beide Unternehmen erwarten, dass die Partnerschaft das Potenzial von Lixudebart als neue Behandlungsoption weltweit vorantreiben wird.