Ctrip akzeptiert Bußgelder der Marktregulierungsbehörde und kündigt Reformen an
Chinas führender Online-Reiseanbieter Ctrip hat von der staatlichen Behörde für Marktregulierung (SAMR) eine Strafe von umgerechnet rund 700 Millionen Euro wegen Missbrauchs seiner marktbeherrschenden Stellung akzeptiert. Das Unternehmen kündigte an, die Entscheidung zu respektieren und Reformen umzusetzen.

Ctrip, auch bekannt als Trip.com Group, hat seine Akzeptanz der von Chinas staatlicher Behörde für Marktregulierung (SAMR) verhängten Strafen angekündigt und sich zur Umsetzung notwendiger Reformen verpflichtet.
Die Regulierungsbehörde verhängte gegen Ctrip Geldstrafen und Einziehungen in Höhe von insgesamt 5,18 Milliarden Yuan (etwa 700 Millionen Euro) wegen monopolistischer Praktiken und des Missbrauchs seiner marktbeherrschenden Stellung. Der Online-Reisekonzern erklärte, die Entscheidung "aufrichtig zu akzeptieren und entschlossen zu befolgen".
In einer Erklärung kündigte Ctrip an, diese Strafe als Gelegenheit zur "tiefen Reflexion und Selbstrevolution" zu nutzen. Das Unternehmen versprach, "involutionären" ineffizienten Wettbewerb aufzugeben und sich auf qualitativ hochwertige Entwicklung zu konzentrieren. Es verpflichtete sich ferner, seiner Verantwortung zur Aufrechterhaltung eines fairen Wettbewerbs in der Branche nachzukommen und die Interessen von Partnern, Verbrauchern und der Gesellschaft auszubalancieren.
Ctrip plant, seine spezifischen Korrekturmaßnahmen öffentlich bekannt zu geben und begrüßt die Überwachung und Vorschläge aus allen Gesellschaftsschichten, um die Wirksamkeit der Reformen sicherzustellen. Das Unternehmen strebt die Förderung eines gesunden und geordneten Tourismus-Ökosystems in China an. Die Strafe resultiert aus der Feststellung der Regulierungsbehörde, dass Ctrip wettbewerbsbeschränkende Praktiken angewandt hat.