CubeAPM fordert Datadog und New Relic mit 80% günstigerem Observability-Stack heraus
Das indische Startup CubeAPM bietet eine Observability-Plattform an, die behauptet, die Kosten für Unternehmen um bis zu 80 % zu senken. Das Unternehmen nutzt eine selbst gehostete Architektur.

Das indische Startup CubeAPM tritt gegen etablierte Anbieter wie Datadog und New Relic an und bietet eine Observability-Plattform an, die behauptet, die Kosten für Unternehmen erheblich zu senken, potenziell um 60–80 %. Ein Kernmerkmal ist die selbst gehostete Architektur, die Kundendaten innerhalb ihrer eigenen Cloud-Umgebungen belässt.
Die Gründer Vineet Chirania und Vijay Aggarwal erkannten den Bedarf für eine solche Lösung durch eigene Erfahrungen beim Skalieren von Technologieunternehmen. Sie stellten fest, dass mit wachsenden Anwendungen und steigender Menge an Telemetriedaten die Kosten für die Überwachung unvorhersehbar und schwer zu handhaben werden. Auch Herausforderungen bezüglich Datenresidenz und Latenz der Dashboards stellten Probleme dar.
CubeAPM installiert seine Plattform innerhalb der eigenen Cloud-Infrastruktur des Kunden. Dies ermöglicht es den Daten, unter der Kontrolle des Kunden zu bleiben, was die Einhaltung von Anforderungen an den Datenresidenz erleichtert. Das Unternehmen gibt an, dass dieses Modell auch die Kosten für die Datenübertragung senkt und die Leistung der Dashboards aufgrund der Datennähe verbessert.
CubeAPM betreut derzeit etwa 50 Unternehmenskunden, darunter mehrere namhafte indische Unternehmen. Das Startup meldet einen jährlichen wiederkehrenden Umsatz (ARR) von fast 1,5 Millionen US-Dollar, eine Verdreifachung des Umsatzes im letzten Jahr, während es seit der Gründung profitabel geblieben ist.
Das Unternehmen zielt auf den globalen Observability-Markt ab, dessen Volumen bis 2031 voraussichtlich 20 Milliarden US-Dollar erreichen wird. CubeAPM's Wettbewerbsvorteil basiert auf seiner Architektur, die sich auf Self-Hosting, Datenresidenz und KI-gestützte Fehlerbehebung konzentriert.