Cubeia stellt Softwareentwicklung auf KI um
Der Softwareanbieter Cubeia nutzt künstliche Intelligenz nun standardmäßig für die gesamte Code-Entwicklung und meldet eine Produktivitätssteigerung von 250 Prozent.

Cubeia hat die Entwicklung neuer Funktionen und Releases vollständig auf KI-gestützte Verfahren umgestellt. Die Entscheidung basiert auf einer internen Analyse der Jira-Protokolle, die zeigte, dass Entwickler, die KI-Tools einsetzten, für 60 Prozent der gesamten Arbeitsleistung des Unternehmens verantwortlich waren. COO Stefan Grenstad bezeichnete den Schritt als notwendige organisatorische Entwicklung.
Durch den Einsatz der KI, primär basierend auf dem Modell Claude, konnten die Feedbackzyklen laut Unternehmensangaben von zwei Wochen auf einen Tag verkürzt werden. Die technische Infrastruktur basiert weiterhin auf Java und React. Die Umstellung hat das Ziel, die Kapazitäten zu erhöhen, ohne den Personalbestand zu erweitern.
Aktuell arbeitet Cubeia daran, die Plattform so umzugestalten, dass sie direkt von KI-Agenten bedient werden kann. Diese Technologie befindet sich derzeit in der Erprobungsphase mit drei Partnerunternehmen. Zudem entwickelt Cubeia ein SDK, das Kunden mehr Flexibilität bei der Gestaltung ihrer Benutzeroberflächen bieten soll. Weitere Neuerungen plant das Unternehmen für die ICE Barcelona Anfang 2027.