Cumulus Neurosciences digitale Aufgabe erreicht klinische Standards für Alzheimer-Studien-Screening
Cumulus Neurosciences zweiminütige digitale "Symbol Swap"-Aufgabe erreichte oder übertraf in drei Studien die klinischen Referenzwerte für die Unterscheidung zwischen Kontrollgruppen, Personen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung (MCI) und Alzheimer-Patienten.

London – Cumulus Neuroscience präsentierte auf der Alzheimer's Association International Conference (AAIC) 2026 Daten zu seiner digitalen kognitiven Aufgabe "Symbol Swap". Die zweiminütige, auf Tablets durchgeführte Aufgabe konnte in drei unabhängigen Studien klinisch signifikant zwischen Kontrollgruppen, Personen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung (MCI) und Patienten mit Alzheimer-Demenz unterscheiden.
Die Leistung von "Symbol Swap" entsprach oder übertraf die von etablierten kognitiven Screening-Instrumenten wie ADAS-Cog, MoCA und MMSE, die deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen. Der Test identifizierte auch die durch Biomarker definierte Alzheimer-Pathologie, selbst bei Personen, die bei Standardtests klinisch normal waren. Dies deutet darauf hin, dass "Symbol Swap" Personen identifizieren kann, die wahrscheinlich positive Amyloid- oder Tau-Protein-Profile aufweisen.
Laut Cumulus Neuroscience eignet sich die digitale und automatisch ausgewertete "Symbol Swap"-Aufgabe gut für groß angelegte, multizentrische klinische Studien und ist sowohl in klinischen als auch in häuslichen Umgebungen einsetzbar. Das Unternehmen erwartet, dass sie die Patientenrekrutierung für Alzheimer-Forschung beschleunigen und die Screening-Fehlerraten reduzieren kann. Die Daten wurden aus drei Studien präsentiert: CNS-101, Fastball i4i und der Global Alzheimer's Platform (GAP) BioHermes-002.
"Es ist bemerkenswert, dass eine zweiminütige Aufgabe Beurteilungen entsprechen oder diese übertreffen kann, die 10-45 Minuten dauern", sagte Brian Murphy, PhD, Mitbegründer und Chief Scientific Officer von Cumulus. Er fügte hinzu, dass "Symbol Swap" als effektiver erster Filter dienen könnte. Lammert Albers, kaufmännischer Leiter bei GAP, merkte an, dass dieser Ansatz die Rekrutierungszeiten und die Kosten für die Teilnehmerauswahl reduzieren könnte.