Picus Security betont die Bedeutung der Validierung im Cybersicherheits-Exposition-Management
Picus Security betont die Notwendigkeit kontinuierlicher Validierung für die Identifizierung und Verwaltung von Bedrohungen. Laut dem Unternehmen reicht die bloße Identifizierung von Schwachstellen nicht aus; deren Ausnutzbarkeit und die Wirksamkeit der Abwehrmaßnahmen müssen bestätigt werden.

Das Cybersicherheitsunternehmen Picus Security hebt die entscheidende Rolle der Validierung im Rahmen des Continuous Threat Exposure Management (CTEM) hervor. Das Unternehmen vertritt die Ansicht, dass die bloße Identifizierung von Schwachstellen und anderen Sicherheitslücken für ein effektives Bedrohungsmanagement nicht ausreicht. Vielmehr ist es unerlässlich zu validieren, wie diese Angriffsflächen ausgenutzt werden können und wie bestehende Abwehrmaßnahmen dagegen wirken.
Laut Picus Security ist eine Sicherheitslücke (Exposure) jede Schwachstelle, Fehlkonfiguration oder Sicherheitslücke in der IT-Umgebung eines Unternehmens, die von Angreifern ausgenutzt werden könnte. Diese können sich unter anderem als Softwarefehler, fehlende Patches oder schwache Verschlüsselungsprotokolle äußern. Das Unternehmen beschreibt die Bewertung von Angriffsflächen als einen systematischen und fortlaufenden Prozess zur Identifizierung und Quantifizierung dieser Lücken in der gesamten IT-Infrastruktur eines Unternehmens.
Das Unternehmen weist jedoch darauf hin, dass eine reine Bewertung nicht ausreicht. „Ohne effektive Validierung ist die Bewertung von Angriffsflächen wie eine Krankheitsdiagnose, ohne die Behandlung zu überprüfen; beide Schritte müssen Hand in Hand gehen, um die Genesung sicherzustellen“, erklärt Picus Security.
Dieser Validierungsprozess, auch als „adversarial exposure validation“ bezeichnet, nutzt Techniken wie Breach and Attack Simulation (BAS) und automatisiertes Penetrationstesting, um die Machbarkeit von Angriffsszenarien zu bestätigen. Ziel ist es, theoretische Risiken von tatsächlichen, nachgewiesenen Bedrohungen zu unterscheiden. Gartner merkt an, dass dieser Ansatz theoretische Risiken filtert, indem er nur Angriffe hervorhebt, die nachweislich erfolgreich sind.
Picus Security schlägt vor, dass die Integration der Validierung in den Prozess des Exposition-Managements Rohdaten in umsetzbare Erkenntnisse umwandelt. Dies hilft Unternehmen, die kritischsten Probleme effektiver zu priorisieren und anzugehen, und fördert letztendlich eine widerstandsfähigere Cybersicherheitslage.