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Technologie

Cybersecurity-Startup Cathedral meldet Zugriff auf Anthropic-Systeme

Das Unternehmen Cathedral gab bekannt, über Schwachstellen in Drittanbietersoftware auf interne Daten von Anthropic zugegriffen zu haben.

27. Oktober 2026
Cybersecurity-Startup Cathedral meldet Zugriff auf Anthropic-Systeme

Das auf militärische KI-Anwendungen spezialisierte Unternehmen Cathedral hat nach eigenen Angaben interne Systeme und Nachrichten von Anthropic kompromittiert. Der Zugriff erfolgte nach Unternehmensangaben innerhalb von zwölf Stunden über Schwachstellen in gebräuchlicher Unternehmenssoftware von Drittanbietern. Anthropic bestätigte, dass Cathedral auf einen begrenzten Teil seiner Systeme zugreifen konnte, betonte jedoch, dass das Unternehmen zuvor mehrere Tage lang vergeblich versucht hatte, die eigene Software direkt anzugreifen.

Die Sicherheitslücken wurden nach Angaben von Anthropic inzwischen geschlossen. Experten sehen in dem Vorfall ein Risiko für Großunternehmen, die auf weit verbreitete Software-Infrastrukturen angewiesen sind. Cathedral, das mit 1,4 Milliarden Dollar bewertet wird, wird von ehemaligen Mitarbeitern des Department of Government Efficiency geleitet.

Der Vorfall ereignet sich vor dem Hintergrund einer angespannten Beziehung zwischen Anthropic und der US-Regierung, die das KI-Unternehmen zuvor als Sicherheitsrisiko eingestuft hatte. Cathedral plant, seine Cybersecurity-Dienste an das Pentagon zu vermarkten, wobei politische Verschiebungen die künftige Auftragsvergabe beeinflussen könnten.

Originalquelle: fastcompany.com