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Zyklone Idai und Kenneth hinterlassen Verwüstung in Mosambik und Nachbarländern

Die Zyklone Idai und Kenneth verursachten im März und April 2019 massive Zerstörungen und Überschwemmungen in Mosambik, Malawi und Simbabwe. Rund drei Millionen Menschen sind auf Hilfe angewiesen.

20. Juni 2026
Zyklone Idai und Kenneth hinterlassen Verwüstung in Mosambik und Nachbarländern

Mosambik wurde im März und April 2019 von den schweren Zyklonen Idai und Kenneth getroffen. Die Stürme führten zu weitreichenden Zerstörungen und Überschwemmungen, die das Leben von Millionen Menschen in Mosambik, Malawi und Simbabwe beeinträchtigten.

Zyklon Idai traf am 14. März mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 195 km/h auf Land. Besonders die Hafenstadt Beira wurde schwer verwüstet und war tagelang von der Außenwelt abgeschnitten. Nur wenige Wochen später, am 25. April, traf Zyklon Kenneth auf die Küste und verschärfte die Krise.

Insgesamt sind etwa drei Millionen Menschen von den Folgen der Katastrophen in den drei betroffenen Ländern betroffen. Über 1,6 Millionen Kinder benötigen dringend Schutz und Hilfe. Die Situation verschärfte sich durch steigende Cholera-Fälle, Hunger und Armut, da die Fluten fruchtbare Böden überfluteten und Häuser sowie Infrastruktur zerstörten.

Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft waren vor Ort und versorgten die betroffene Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser, Nahrungsmitteln, Medikamenten und Decken. Hygienepakete sollen die Ausbreitung von Krankheiten verhindern. Die Organisation betont die Notwendigkeit internationaler Hilfe für den Wiederaufbau und die langfristige Unterstützung der Menschen vor Ort.