Dassault Aviation schließt 2015 große Rafale-Exportverträge ab
Dassault Aviation präsentierte seine Ergebnisse für 2015, ein Jahr geprägt von geopolitischer und wirtschaftlicher Instabilität. Der Flugzeughersteller sicherte sich bedeutende Exportaufträge für seinen Rafale-Kampfjet von Ägypten und Katar.

Saint-Cloud, Frankreich – Dassault Aviation verzeichnete im Jahr 2015 bedeutende Erfolge durch den Abschluss wichtiger Exportverträge für seinen Rafale-Kampfjet. Das Unternehmen sicherte sich Aufträge über jeweils 24 Rafale-Flugzeuge inklusive Support von Ägypten und Katar. Ägypten erhielt bereits im Juli 2015 drei der bestellten Flugzeuge.
Das Unternehmen setzte auch die Auslieferungen an die französische Luftwaffe fort, wobei im Laufe des Jahres fünf Rafale-Jets übergeben wurden. Die Entwicklung des F3-R-Standards für die Rafale wurde fortgesetzt, ebenso wie die Unterstützung für bestehende Mirage 2000-Flotten in verschiedenen Ländern, darunter Indien. Modernisierungsarbeiten am Seeaufklärer Atlantique 2 schritten ebenfalls voran.
Im Segment der Geschäftsflugzeuge führte Dassault Aviation die neue Langstreckenvariante Falcon 8X ein, deren erste Auslieferungen für die zweite Jahreshälfte 2016 erwartet werden. Zwei Falcon 2000 Surmar Seeaufklärungsflugzeuge wurden an die japanische Küstenwache geliefert. Das Unternehmen sah sich jedoch mit Verzögerungen beim Falcon 5X-Programm aufgrund von Problemen mit dem Silvercrest-Triebwerk konfrontiert, was die Erstauslieferungen auf 2020 verschob.
Dassault Aviation betonte sein Engagement für Forschung und Entwicklung und investierte in den letzten fünf Jahren durchschnittlich 10,6 % seines Umsatzes in diesem Bereich. Das Unternehmen investiert zudem, um die Produktionsraten für die Rafale zu erhöhen und die Fertigungsprozesse für seine Falcon-Geschäftsflugzeuge zu verbessern.