Stromversorgung als Engpass: HARTING analysiert AI-Herausforderungen für Rechenzentren
KI-Workloads erhöhen den Strombedarf und die Kühlungsanforderungen in Rechenzentren drastisch. HARTING analysiert Lösungen für die Skalierbarkeit in diesem neuen Zeitalter.
Die HARTING Technologiegruppe hat eine Analyse zu den wachsenden Herausforderungen bei Stromversorgung und Kühlung in Rechenzentren veröffentlicht, die durch die rasante Verbreitung von Künstlicher Intelligenz (KI) verursacht werden.
Die Leistungsaufnahme herkömmlicher Server hat sich vervielfacht. Racks, die zuvor 7-10 kW benötigten, fordern nun bis zu 1 MW zur Unterstützung von KI-Berechnungen. Diese steigende Nachfrage belastet die elektrische Infrastruktur, Kühlsysteme und das Personal, das bereits mit Arbeitskräftemangel und engen Zeitplänen zu kämpfen hat.
Die Analyse zeigt, dass der weltweite Stromverbrauch von KI-Rechenzentren bis 2026 voraussichtlich um das Zehnfache steigen wird. Die durchschnittliche Leistungsdichte pro Server-Rack wird voraussichtlich von 36 kW im Jahr 2023 auf 50 kW im Jahr 2027 ansteigen. Mögliche Lösungen umfassen fortschrittliche Kühltechniken, die Verlagerung von Stromversorgungsgeräten außerhalb der IT-Racks und die Implementierung modularer Infrastrukturen.
Aufgrund des hohen Stromverbrauchs und der schwankenden thermischen Profile von KI-Beschleunigern reichen herkömmliche luftgekühlten Systeme nicht mehr aus. Flüssigkeitskühlung, wie Direkt-zu-Chip- oder Tauchkühlung, bietet eine effektivere Lösung. Darüber hinaus kann die Auslagerung von Stromverteilungs-, Umwandlungs- und Schutzkomponenten aus den IT-Racks wertvollen Platz schaffen und die Wartungsfreundlichkeit verbessern.
HARTING betont die Notwendigkeit für Rechenzentren, sich an diese sich entwickelnden Anforderungen anzupassen, um Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit im KI-Zeitalter zu gewährleisten. Neue Lösungen, wie Hochspannungs-DC-Architekturen, bieten Potenzial für reduzierte Energieverluste und verbesserte Effizienz.