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Technologie

Dataport-Beschäftigte in Kiel legen Arbeit nieder

Mitarbeiter des IT-Dienstleisters Dataport in Kiel sind am Donnerstag zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Die Gewerkschaft Ver.di fordert höhere Gehälter, um Fachkräfte zu halten.

24. September 2026
Dataport-Beschäftigte in Kiel legen Arbeit nieder

Beschäftigte des IT-Dienstleisters Dataport in Kiel sind am Donnerstag zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen worden. Die Gewerkschaft Ver.di hat die Mitarbeiter zu diesem Arbeitskampf aufgerufen und fordert höhere Vergütungen.

Laut Ver.di-Verhandlungsführerin Sabine Kaiser entspricht das aktuelle Angebot von Dataport dem Tarifabschluss im öffentlichen Dienst der Länder, was für die spezialisierten Mitarbeiter des IT-Unternehmens zu wenig sei. Kaiser betonte, dass es sich um viele hochqualifizierte Spezialisten handle, die von Softwarefirmen umworben würden. Der Verlust dieser Fachkräfte könne langfristig die IT-Infrastruktur des Landes gefährden.

Die Gewerkschaft fordert für die Dataport-Beschäftigten eine Gehaltserhöhung von 7,5 Prozent, mindestens jedoch 400 Euro mehr pro Monat, sowie zwei zusätzliche Urlaubstage. Das Angebot der Arbeitgeber liege nach Angaben von Ver.di bisher deutlich hinter den Forderungen zurück.

Die Streikenden trafen sich am Donnerstagvormittag am Kieler Gewerkschaftshaus zu einem Demonstrationszug zum Landtag. Laut Polizei waren rund 700 Teilnehmer angemeldet. Dataport beschäftigt in Altenholz, einschließlich der Standorte Kiel und Flintbek, insgesamt etwa 2.000 Mitarbeiter.

Originalquelle: ndr.de