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Technologie

Dating-App 3nder wird zu Feeld und startet auf Android

Die Dating-App 3nder, bekannt für die Verbindung von singles und Paaren mit offenen Ansichten, hat sich in Feeld umbenannt und nun eine Android-Version veröffentlicht. Die App ist ab sofort im Google Play Store verfügbar.

17. Juli 2026
Dating-App 3nder wird zu Feeld und startet auf Android

Die Dating-App 3nder, die sich an aufgeschlossene Singles und Paare richtet, hat sich in Feeld umbenannt und wird unter dem neuen Slogan "Discover the Undiscovered" vermarktet. Diese Umfirmierung festigt die Position des Unternehmens als eine Plattform für sexuell neugierige Nutzer, die Einschränkungen in Bezug auf Sexualität, Geschlecht oder Beziehungsform aufheben möchten.

Die Android-Version der App ist nun über den Google Play Store zugänglich. Laut Pressemitteilung des Unternehmens wird die Entwicklung und Expansion durch die Namensänderung und die neue App vorangetrieben, trotz einer anhaltenden Klage seitens Tinder. Das Team plant, sich durch diese Maßnahmen nicht von seinem Kurs abbringen zu lassen.

Das Unternehmen verweist auf gesellschaftliche Trends und Forschungsergebnisse, die eine zunehmende Akzeptanz sexueller Fluidität und Geschlechtervielfalt, insbesondere bei der jüngeren Generation (Generation Z), belegen. Da die Mehrheit der Feeld-Nutzer zwischen 18 und 26 Jahre alt ist, richtet sich die App an eine zukunftsorientierte Zielgruppe.

Seit dem Start der iOS-Version im Juli 2014 hat Feeld über 1,57 Millionen Mitglieder gewonnen. Die Einführung der Android-Version soll die Reichweite des Dienstes erweitern, wobei Brasilien als wichtiger Wachstumsmarkt identifiziert wurde. Neben Englisch ist die App auch auf Spanisch, Portugiesisch und Russisch verfügbar.

Gründer Dimo Trifonov erklärte, dass die Umbenennung von 3nder zu Feeld Teil einer langfristigen Vision sei, die den erweiterten Fokus der App besser widerspiegelt. Das Unternehmen betont seine ethischen Grundsätze und sein Designverständnis und bestreitet gleichzeitig die Vorwürfe Tinders bezüglich Markenrechtsverletzung und irreführender Namensgebung.

Originalquelle: pressat.co.uk