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Wissenschaft

DBU thematisiert Tierwohletik und globale Ernährungskrisen

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) beleuchtet in Expertenvorträgen die ethischen Aspekte der Nutztierhaltung sowie die Ernährungslage in Kenia.

2. November 2026
DBU thematisiert Tierwohletik und globale Ernährungskrisen

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat in einer Veranstaltungsreihe wissenschaftliche und ethische Perspektiven auf die globale Nahrungsmittelproduktion dargelegt. Im Februar 2017 erörterte der Landwirt und Referent Andreas Brinker die komplexen Anforderungen an eine nachhaltige Nutztierhaltung, wobei er das Spannungsfeld zwischen ökonomischem Nutzen, tierischem Wohlbefinden und gesellschaftlichen Erwartungen analysierte.

Im August 2017 rückte die DBU die akute Hungersnot in Kenia in den Mittelpunkt. Dr. Dieter Wenderlein von der Gemeinschaft Sant’Egidio berichtete über die Auswirkungen anhaltender Dürreperioden und die begleitenden Hilfsprojekte, die neben der Nahrungsmittelversorgung auch die medizinische Betreuung von HIV-Patienten umfassen. Im Anschluss wurde in einer Diskussionsrunde über die Ursachen und Konsequenzen der humanitären Lage debattiert.

Die Vorträge wurden von Führungen durch die DBU-Ausstellung „ÜberLebensmittel“ begleitet. Ziel der Stiftung war es, den Dialog zwischen Landwirtschaft, Ethik und globaler Verantwortung zu fördern.

Originalquelle: dbu.de