DBU-Stiftungskapital überschreitet erstmals Drei-Milliarden-Euro-Marke
Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat erstmals seit ihrer Gründung vor über 30 Jahren ein Stiftungskapital von drei Milliarden Euro erreicht. Dies sichert die Rolle der DBU als verlässlicher Förderpartner für Umweltinnovationen.

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat einen bedeutenden finanziellen Meilenstein erreicht und erstmals seit ihrer Gründung vor über 30 Jahren ein Stiftungskapital von drei Milliarden Euro verzeichnet. Die Stiftung gab diese Entwicklung im Juni auf ihrer Jahrespressekonferenz bekannt und unterstrich damit ihre anhaltende Fähigkeit, Umweltinitiativen zu unterstützen.
Die DBU wurde 1990 mit einem Anfangskapital von umgerechnet 1,3 Milliarden Euro gegründet und hat ihre Vermögenswerte kontinuierlich gesteigert. DBU-Generalsekretär Alexander Bonde berichtete, dass im Laufe der Zeit rund 2,2 Milliarden Euro für mehr als 11.500 innovative Umweltprojekte ausgezahlt wurden, mit einem besonderen Fokus auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Start-ups.
Neben dem Kapitalwachstum hat die DBU auch ihre Förderzusagen erhöht. Im vergangenen Jahr stellte die Stiftung 57,6 Millionen Euro zur Verfügung, eine Steigerung gegenüber den 52,9 Millionen Euro im Vorjahr. Für 2026 plant die DBU eine weitere Steigerung ihres jährlichen Fördervolumens auf 60 bis 70 Millionen Euro. Dies wird teilweise durch eine Zustiftung des Bundes in Höhe von 400 Millionen Euro für ein neues Förderprogramm namens „Meeresnaturschutzfonds“ ermöglicht.
Die Vermögensverwaltung der Stiftung erzielte im vergangenen Jahr Erträge von rund 129 Millionen Euro, verglichen mit etwa 106 Millionen Euro im Vorjahr. Dies wurde durch das gestiegene Kapital und eine positive Entwicklung an den Aktienmärkten begünstigt. DBU-Finanzchef Michael Dittrich betonte, dass die Erhaltung des realen, inflationsbereinigten Wertes des Stiftungskapitals ein Kernziel sei, welches erneut erreicht wurde. Die DBU bekräftigte ihr Engagement zur Unterstützung des deutschen GreenTech-Sektors und zur Förderung des Umweltschutzes durch wirtschaftlich tragfähige Innovationen.