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Bauwesen

DBU fördert Bestandsschutz von Gebäuden als Klimaschutzmaßnahme

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) setzt sich für die Sanierung und Umnutzung bestehender Gebäude anstelle von Neubauten ein, um den Klimawandel zu bekämpfen und Ressourcen zu schonen.

24. September 2026
DBU fördert Bestandsschutz von Gebäuden als Klimaschutzmaßnahme

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) betont die Bedeutung der Nutzung vorhandener Gebäudebestände als zentrale Strategie im Kampf gegen den Klimawandel. Geförderte Projekte zeigen, dass die Sanierung, der Umbau und die Weiterentwicklung bestehender Strukturen erhebliche Potenziale bieten, ohne dass Neubauten erforderlich sind.

Die DBU-finanzierte Forschung hat Initiativen inspiriert, wie die Umwandlung des Parkhauses Gröninger Hof in Hamburg in einen Wohn- und Lebensraum. Dieses Projekt kombiniert lokales Wissen der Anwohner mit der Expertise von Planern, um vielfältige Flächen für Familienwohnungen, kulturelle Zentren und Kleingewerbe zu schaffen. Solche Vorhaben verdeutlichen, dass die Schaffung von Wohnraum nicht zwangsläufig neue Gebäude erfordert.

Laut DBU machen die hohen Treibhausgasemissionen und der intensive Ressourcenverbrauch im Bausektor die Nutzung bestehender Gebäude zu einem entscheidenden Hebel für die Erreichung der Klimaneutralität. In jedem vorhandenen Gebäude steckt bereits investierte Energie, und dessen Erhalt sowie Weiterentwicklung schützt aktiv das Klima. Die DBU unterstützt auch die Forschung im Holzbau zur Entwicklung modularer Holzkomponenten für die Aufstockung bestehender Gebäude.

Die Stiftung betont, dass die Transformation des Gebäudebestands am wirksamsten auf Quartiersebene gelingt, unter Einbeziehung von Energieversorgung, Infrastruktur und Gemeinschaft. Die DBU fördert zudem die energetische Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden und die Ausbildung von Fachkräften für nachhaltiges Bauen. Die DBU ist stets offen für innovative Förderideen zur Weiterentwicklung des nachhaltigen Bauens.

Originalquelle: dbu.de