DeepSeek plant großes KI-Rechenzentrum in der Inneren Mongolei
Das chinesische KI-Startup DeepSeek plant den Bau eines großen KI-Rechenzentrums in der Inneren Mongolei, um seine Rechenleistung zu erweitern. Das Projekt zielt darauf ab, 1 GW Kapazität hinzuzufügen.

Das chinesische KI-Startup DeepSeek plant den Bau eines großen KI-Rechenzentrums in Ulanqab, Innere Mongolei, wie aus einer Bloomberg-Meldung unter Berufung auf informierte Kreise hervorgeht. Dieses Infrastrukturprojekt markiert eine strategische Erweiterung der KI-Rechenkapazitäten des Unternehmens.
Die Pläne sehen die Hinzufügung von 1 Gigawatt (GW) Rechenleistung vor, wobei das Unternehmen auch Optionen zur Anmietung zusätzlicher Kapazitäten von anderen Anbietern prüft. Laut Quellenangaben könnte ein Teil der Kapazitäten des Rechenzentrums bis Ende 2027 oder Anfang 2028 einsatzbereit sein. Die genauen verwendeten Chips sind noch nicht bekannt, obwohl Nvidia und Huawei wichtige Akteure im Bereich der KI-Hardware sind.
Ulanqabs Standort mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von etwa 4°C bietet natürliche Vorteile für Rechenzentren, da der Kühlbedarf für Hochleistungs-KI-Server reduziert wird. Eine solche 1-GW-Anlage könnte potenziell bis zu 50 Milliarden US-Dollar kosten, obgleich die Baukosten in China generell niedriger sind als in den Vereinigten Staaten.
Dieser Schritt unterstreicht DeepSeeks Bestreben, seine Aktivitäten im schnell wachsenden KI-Markt auszubauen. Das Unternehmen hat zuvor Stellen in Ulanqab ausgeschrieben, was auf Entwicklungen im Zusammenhang mit der Rechenzentrumsinfrastruktur hindeutete.