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Technologie

DEHN legt Überspannungsschutz-Vorschlag für KNX vor

DEHN hat einen technischen Vorschlag für Überspannungsschutzmaßnahmen in KNX-Gebäudeautomationssystemen veröffentlicht. Der Fokus liegt auf dem Schutz am Gebäudeeintritt und in KNX-Verteilern.

14. Juli 2026
DEHN legt Überspannungsschutz-Vorschlag für KNX vor
Bild ist eine KI-generierte Illustration

DEHN, ein Spezialist für Blitz- und Überspannungsschutz, hat einen technischen Vorschlag für den Überspannungsschutz von KNX-Systemen veröffentlicht, einem weit verbreiteten Standard in der Gebäudeautomation.

Der KNX-Standard, der aus dem EIB European Installation Bus hervorgegangen ist, ist ein globaler offener Standard für die Gebäudeautomation. Obwohl er mit einer Schutz-Kleinspannung (SELV) betrieben wird und seine Komponenten generell eine hohe Spannungsfestigkeit aufweisen, können lange Kabelwege und potenzielle Induktionsschleifen das System Spannungsspitzen aussetzen, insbesondere bei Blitzereignissen.

DEHN's Vorschlag betont die kritische Notwendigkeit eines Überspannungsschutzes am Haupteintrittspunkt des Gebäudes, wo die KNX-Busleitungen in das Gebäude geführt werden. Dies ist besonders relevant für Gebäude, die mit einer äußeren Blitzschutzanlage ausgestattet sind. Darüber hinaus empfiehlt das Unternehmen Überspannungsschutzmaßnahmen in KNX-Verteilern und an zentralen Aktoren, wie beispielsweise solchen, die in Heizungssteuerungen integriert sind.

Das technische Dokument behandelt auch Verkabelungspraktiken und hebt hervor, wie wichtig es ist, Induktionsschleifen zu vermeiden. Es wird vorgeschlagen, Bus- und Niederspannungsleitungen in unmittelbarer Nähe zu Metallkonstruktionen oder Rohrleitungen zu verlegen. In spezifischen Szenarien, wie z. B. bei KNX-Kabeln, die in geschützten, geerdeten Kanälen zwischen Gebäuden verlegt werden, können bestimmte Blitzschutzmaßnahmen entfallen.

DEHN bietet Lösungen, einschließlich Kombi-Ableitern, die speziell für die Anforderungen von KNX-Installationen entwickelt wurden. Diese Geräte sind darauf ausgelegt, Systeme vor verschiedenen transienten Überspannungen zu schützen, die von direkten oder indirekten Blitzeinschlägen und Schaltvorgängen im Stromnetz herrühren können.

Originalquelle: dehn.de