US-Kongress hinterfragt Delawares Pläne für KI-gesteuerte Unternehmen
Der US-Abgeordnete James Comer fordert Dokumente zu Delawares Vorhaben an, KI-Agenten die volle unternehmerische Führung zu erlauben, und warnt vor rechtlichen Schlupflöchern.

Der Vorsitzende des Aufsichtsausschusses des US-Repräsentantenhauses, James Comer, hat eine Untersuchung zu den Plänen des Bundesstaates Delaware eingeleitet, sogenannte „Artificial Intelligence Companies“ (AIC) zuzulassen. Dabei handelt es sich um eine geplante Unternehmensform, bei der KI-Agenten die operative Geschäftsführung übernehmen sollen, ohne dass eine menschliche Aufsicht zwingend erforderlich ist.
Comer äußerte gegenüber Gouverneur Matt Meyer die Sorge, dass diese Struktur dazu dienen könnte, Eigentümer und Investoren vor der Haftung für rechtlich fragwürdiges oder schädliches Verhalten der KI zu schützen. Die Untersuchung soll klären, ob der Gesetzesvorschlag missbraucht werden kann, um sich der staatlichen Rechenschaftspflicht zu entziehen.
Darüber hinaus äußert der Ausschuss Bedenken hinsichtlich mangelnder Transparenz bei der regulatorischen Überwachung. Die Bundesbehörde will nun prüfen, wie Delaware sicherstellen will, dass Unternehmen weiterhin für ihre Handlungen zur Verantwortung gezogen werden können, wenn die Entscheidungsgewalt vollständig automatisiert ist.