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Technologie

Indisches Gericht bittet Zentralbank um Vermittlung im PayU-Streit

Das Delhi High Court hat die indische Zentralbank (RBI) aufgefordert, einen Streit zwischen dem Fintech-Unternehmen PayU und Banken sowie Visa zu vermitteln.

15. September 2026
Indisches Gericht bittet Zentralbank um Vermittlung im PayU-Streit

Das Delhi High Court hat die indische Zentralbank (RBI) angewiesen, einen Streit beizulegen, an dem die von Prosus unterstützte Fintech-Plattform PayU Payments, die YES Bank, die ICICI Bank und Visa beteiligt sind. Der Konflikt dreht sich um Forderungen bezüglich Interbankengebühren (IRF), die aus einer angeblichen Fehlklassifizierung von Händlerkategorien (MCCs) resultieren.

Das Gericht ordnete an, dass alle Parteien den Status quo für frühere Transaktionen beibehalten müssen. Erwerbenden Banken wurde untersagt, während der Vermittlung weitere Abzüge von PayUs Abrechnungen vorzunehmen. Visa wurde ebenfalls daran gehindert, endgültige Entscheidungen über ausstehende IRF-Forderungen zu treffen.

Die Anordnung erging nach mehrtägigen Anhörungen. Die RBI soll einen erfahrenen Beamten aus dem Zahlungsverkehrssektor benennen, der den Parteien innerhalb von 30 Tagen bei der Lösungsfindung helfen soll. Der nächste Gerichtstermin ist für den 27. Oktober angesetzt.

Der Streitfall betrifft IRF-Forderungen, die von der ICICI Bank und anderen Banken erhoben wurden und sich auf angeblich falsch zugewiesene MCCs für bestimmte Händler beziehen. PayU gibt an, die Codes nicht zuzuweisen, sondern Händlerinformationen an die erwerbenden Banken weiterzuleiten. Das Unternehmen fordert die Rückerstattung von 6,88 Crore Rupien (ca. 760.000 Euro), die die YES Bank angeblich von seinen Abrechnungen abgezogen hat, obwohl ein Teilbetrag zurückerstattet wurde.

Originalquelle: inc42.com