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Deloitte zahlt 21,5 Millionen Dollar nach Untersuchung zu DEI-Praktiken

Das Beratungsunternehmen Deloitte hat einer Zahlung von 21,5 Millionen Dollar zugestimmt, um eine Untersuchung des US-Justizministeriums wegen angeblich diskriminierender Praktiken bei Vielfaltsinitiativen beizulegen.

28. August 2026
Deloitte zahlt 21,5 Millionen Dollar nach Untersuchung zu DEI-Praktiken

Der Beratungsriese Deloitte hat eine Untersuchung der US-Justizbehörde bezüglich seiner Programme für Vielfalt, Gerechtigkeit und Inklusion (DEI) beigelegt und einer Zahlung von 21,5 Millionen Dollar zugestimmt. Die Behörde hatte dem Unternehmen vorgeworfen, seit 2017 Rasse und Geschlecht bei Einstellungs- und Beförderungsentscheidungen berücksichtigt zu haben.

Die Regierung behauptete, Deloitte habe Bundesgesetze verletzt, indem es "diskriminierende rassische und geschlechtsspezifische Beschäftigungspraktiken" anwendete, insbesondere in Bezug auf Mitarbeiter, die an Bundesverträgen arbeiteten. US-Staatsanwalt Todd Blanche erklärte: "Auftragnehmer der Regierung dürfen Mitarbeiter nicht aufgrund von Rasse oder Geschlecht belohnen oder bestrafen – und die Bezeichnung der Praxis als DEI macht sie nicht rechtmäßig."

Das Justizministerium beanstandete Deloittes Erfassung demografischer Daten und die Verknüpfung von Vielfaltszielen mit der Vergütung von Führungskräften. Die Untersuchung konzentrierte sich auf Richtlinien, die angeblich bestimmte Gruppen gegenüber anderen bevorzugten und damit gegen Antidiskriminierungsmaßnahmen für Bundesauftragnehmer verstießen.

Ein Sprecher von Deloitte erklärte, das Unternehmen sei "erfreut, diese Angelegenheit gelöst zu haben, um die Kosten und Ablenkungen eines langwierigen Rechtsstreits zu vermeiden", was die Konzentration auf die Talentförderung ermögliche.

Diese Einigung ist Teil eines breiteren Trends, bei dem das Justizministerium DEI-Initiativen bei großen Unternehmen untersucht hat. Zuvor hatte IBM eine ähnliche Untersuchung für 17 Millionen Dollar beigelegt, und PayPal zahlte 30 Millionen Dollar im Zusammenhang mit einem Investitionsprogramm. Berichten zufolge gab es auch Untersuchungen gegen Verizon und Alphabet.

Originalquelle: fastcompany.com