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Charta der Demokratie wächst: Sechs neue Unternehmen unterzeichnen

Sechs weitere Unternehmen, darunter BNP Paribas Deutschland und die Deutsche Bank, haben am 15. Juni 2026 in Frankfurt die von der KfW initiierte „Charta der Demokratie“ unterzeichnet. Die Initiative fördert demokratische Werte und kommunalpolitisches Engagement.

15. Juni 2026
Charta der Demokratie wächst: Sechs neue Unternehmen unterzeichnen

Frankfurt am Main – Am 15. Juni 2026 haben sechs weitere Unternehmen die von der KfW initiierte „Charta der Demokratie“ unterzeichnet. Zu den Neuzugängen zählen BNP Paribas Deutschland, die Deutsche Bank, die Kommunalen Versorgungskassen (KVK) Kurhessen-Waldeck, die plenum AG Management Consulting, die Wirtschaftskanzlei Schalast sowie der Energiedienstleister Techem. Die Unterzeichnung fand in Frankfurt statt.

Die Initiative zielt darauf ab, die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu stärken und das kommunalpolitische Engagement von Mitarbeitenden zu fördern. Die Unterzeichner verpflichten sich, demokratische Werte in ihrer Unternehmenskultur zu verankern und die politische Teilhabe ihrer Beschäftigten zu unterstützen. Die erste Runde von Unterzeichnern im Januar 2026 umfasste bereits namhafte Unternehmen wie die Deutsche Börse Group und PwC Deutschland. Die Schirmherrschaft für die Initiative hat die Hessische Staatskanzlei übernommen.

Jedes teilnehmende Unternehmen setzt die Leitlinien der Charta eigenständig um. Im Kern geht es darum, demokratische Werte im Arbeitsalltag zu stärken, kommunalpolitisches Engagement zu fördern und einen respektvollen Dialog über demokratische Themen zu pflegen. Ein Ergebnis des Austauschs zwischen den beteiligten Unternehmen ist eine gemeinsame Toolbox mit konkreten Maßnahmenvorschlägen zur Umsetzung im eigenen Haus. Die Charta dient zudem als Rahmen für den Austausch und die Weiterentwicklung von Unterstützungsangeboten für politisch engagierte Mitarbeitende.

„Dass sich weitere Unternehmen in Hessen der Charta der Demokratie anschließen, ist ein sehr starkes und ermutigendes Signal. Demokratie lebt davon, dass auch Unternehmen und Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen – gerade vor Ort in Städten, Gemeinden und Kreisen“, sagte Stefan Wintels, Vorstandsvorsitzender der KfW. Die Staatssekretärin Karin Müller lobte die Initiative als wichtigen Beitrag zur Stärkung der Demokratie auf lokaler Ebene.

Originalquelle: kfw.de