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Technologie

Dänemarks CPR-Register: 8,8 Mio. Personendaten durch schwache Passwörter offengelegt

Dänemarks zentrales Personenregister (CPR) erlitt eine massive Datenpanne mit rund 8,8 Millionen betroffenen Personen. Die Sicherheitslücke wurde durch schwache Passwörter, darunter '123456', ermöglicht.

11. Oktober 2026

Dänemark ist von einer schwerwiegenden Datenschutzverletzung betroffen, die schätzungsweise 8,8 Millionen Bürger betrifft. Die Datenpanne ereignete sich im zentralen Personenregister des Landes, dem CPR-System. Sicherheitsexperten haben die angewandten Sicherheitsmaßnahmen scharf kritisiert.

Der Vorfall ereignete sich, als Unbefugte Zugang zum CPR-System erlangten. Ein zentrales Problem lag bei der Firma Pays ApS, die an dem Vorfall beteiligt war. Mindestens drei ihrer Konten nutzten das Passwort '123456', darunter ein Administratorkonto, was die Sicherheitslücke verschärfte.

Die CPR-Datenbank enthält persönliche Informationen von aktuellen und ehemaligen dänischen Einwohnern. Das Ausmaß des Datenlecks unterstreicht die Notwendigkeit robuster Cybersicherheitsverfahren. Jens Myrup Pedersen, Professor an der Universität Aarhus, bezeichnete die Sicherheitsvorkehrungen als "erschreckend schlecht" und vergleichbar mit dem Öffnen der Tür für Hacker.

Pays ApS bestätigte den Angriff und erklärte, dass die Angreifer die rechtmäßig erworbenen Abfrageberechtigungen für das CPR-System missbrauchten. Das Unternehmen untersucht derzeit das volle Ausmaß des Vorfalls und seine Folgen.

Originalquelle: ithome.com