Zahnärztin Kari Sakurai erläutert Stadien der Karies und Zahnschmelzreparatur
Ein aktueller Bericht auf HelloNation beleuchtet die Möglichkeiten, beginnende Zahnschäden durch Remineralisierung zu beheben, bevor eine Füllung notwendig wird.

In einem von HelloNation veröffentlichten Beitrag erklärt die Zahnärztin Dr. Kari Sakurai, in welchen Fällen beginnende Karies ohne eine invasive Behandlung gestoppt werden kann. Der Fokus liegt dabei auf dem Prozess der Demineralisierung, bei dem Säuren aus bakteriellen Stoffwechselprozessen dem Zahnschmelz Mineralien entziehen, ohne dass die Schmelzoberfläche bereits zerstört ist.
Die Remineralisierung des Zahnschmelzes wird durch den Speichelfluss sowie die Verwendung fluoridhaltiger Produkte unterstützt. Dr. Sakurai betont, dass Ernährungsgewohnheiten, insbesondere die Frequenz der Zuckerzufuhr, maßgeblich darüber entscheiden, ob sich der Zahnschmelz regenerieren kann oder ob die De-Mineralisierung voranschreitet. Auch Faktoren wie Mundtrockenheit können diesen Schutzmechanismus schwächen.
Sobald die Karies jedoch den Zahnschmelz durchbricht, ist ein natürliches Wachstum der Zahnsubstanz nicht mehr möglich, was eine Füllung erforderlich macht. Da Karies im Frühstadium oft schmerzfrei verläuft, unterstreicht der Bericht die Notwendigkeit regelmäßiger zahnärztlicher Untersuchungen, um den Zustand der Zähne frühzeitig zu bewerten.