Spürhunde erkennen schwer sichtbare Unkräuter in Lantmännen-Projekt
In Feldversuchen haben Spürhunde erfolgreich kleine Unkrautpflanzen in wachsenden Nutzpflanzen lokalisiert. Das Projekt geht nun in die Analysephase zur Auswertung der Methode.

Im Rahmen eines Projekts von Lantmännen haben Spürhunde bei Feldversuchen erfolgreich kleine Unkrautpflanzen in Kulturpflanzen aufgespürt, die für Menschen schwer zu erkennen sind. Diese frühe Erkennung ist entscheidend für eine effektive Unkrautbekämpfung.
Das Projekt tritt nun in die Analysephase ein, um das praktische Potenzial der Methode zu bewerten und Bereiche zu identifizieren, in denen Spürhunde den größten Nutzen für die Landwirtschaft bringen könnten. Insbesondere problematische Gräser wie Hühnerhirse, die resistent gegen Herbizide werden und eine große Samenmenge produzieren können, unterstreichen die Bedeutung einer frühzeitigen Entdeckung.
Die Hunde nutzen ihren Geruchssinn, um die Unkräuter zu lokalisieren, was ihnen einen Vorteil gegenüber der rein visuellen Identifizierung verschafft, besonders bei jungen Pflanzen. In den Versuchen fanden die Hunde kleine Pflanzen, die anschließend mittels GPS erfasst und mit den Einschätzungen erfahrener Berater verglichen wurden. Internationale Studien bestätigen ebenfalls, dass Hunde bei der Erkennung kleiner Unkrautpflanzen Vorteile gegenüber Menschen haben können.
Lantmännen arbeitet in diesem Projekt mit Partnern wie der Kreisverwaltung Västra Götaland, der Schwedischen Universität für Agrarwissenschaften (SLU) und der Landwirtschaftsschule Svalöv zusammen. Das Projekt wird von der Lantmännen Research Foundation finanziert und prüft zukünftig auch die Kombination von Hundespürarbeit mit menschlicher Bewertung und Technologien wie Drohnen und KI zur Verbesserung der Unkrautdetektion.