Deutsche Bahn verlängert Generalsanierung des Schienennetzes bis 2036
Die Deutsche Bahn wird die Generalsanierung ihres bundesweiten Schienennetzes bis 2036 ausdehnen. Reisende müssen auf zahlreichen Strecken mit erheblichen Beeinträchtigungen und längeren Fahrzeiten rechnen.
Die Deutsche Bahn plant eine Ausweitung und Verlängerung der Generalsanierung ihres Schienennetzes. Ursprünglich bis 2030 angesetzt, sollen nun mehr als 40 wichtige Streckenabschnitte bis ins Jahr 2036 grundlegend erneuert werden. Diese umfangreichen Bauarbeiten führen auf vielen Linien zu monatelangen Sperrungen und massiven Einschränkungen im Zugverkehr.
Besonders betroffen ist die Hauptverkehrsstrecke zwischen Hamburg und Berlin. Diese wird vom 1. August 2025 bis zum 13. Juni 2026 für den gesamten Zugverkehr gesperrt. In dieser Zeit werden umfassende Arbeiten an Gleisen, Weichen und Oberleitungen durchgeführt. Die direkte Verbindung entfällt, und die verbleibenden Züge werden über alternative Routen umgeleitet, was zu einer Verlängerung der Fahrzeit um etwa 45 Minuten führt. Für einige lokale Verbindungen werden Busse als Ersatz eingesetzt.
Auch Verbindungen zwischen Hamburg, Schwerin und Rostock werden während dieses Zeitraums erheblich beeinträchtigt. Die Anzahl der Intercity-Züge wird reduziert und die Fahrpläne angepasst, was die Reisezeit um rund eine Stunde verlängert. Die Strecke zwischen Nürnberg und Regensburg wird von Februar bis Juli 2026 ebenfalls nur eingeschränkt befahrbar sein, wobei einige Züge umgeleitet werden müssen.
Ziel der Generalsanierung ist es, die Zuverlässigkeit und Kapazität des deutschen Schienennetzes nachhaltig zu verbessern. Die Deutsche Bahn informiert auf ihrer Webseite über alle aktuellen Bauarbeiten, Fahrplanänderungen und Störungen. Reisenden wird dringend empfohlen, sich vor Fahrtantritt über ihre Verbindung zu informieren.