Deutsche Glasfaser eröffnet neuen Hauptsitz mit ambitionierten Ausbauzielen
Das Telekommunikationsunternehmen Deutsche Glasfaser hat einen neuen Hauptsitz in Borken, Nordrhein-Westfalen, bezogen. Das Unternehmen bekräftigt damit seine Ziele für den Ausbau der digitalen Infrastruktur im ländlichen Raum.

Das Telekommunikationsunternehmen Deutsche Glasfaser hat einen neuen Hauptsitz in der Stadt Borken, Nordrhein-Westfalen, bezogen. Der Glasfasernetzbetreiber, der als wichtiger Akteur bei der Vernetzung ländlicher Gemeinden gilt, investiert erheblich in den Ausbau der digitalen Infrastruktur in diesen Gebieten mit dem Ziel, ein "Heimat 4.0" zu schaffen – eine modernisierte und digital vernetzte ländliche Umgebung.
Das 2012 gegründete Unternehmen agiert als privater Investor und konzentriert sich auf den Ausbau von Netzanschlüssen in ländlichen Regionen. Bei der Eröffnung des neuen Hauptsitzes betonte Geschäftsführer Uwe Nickl die Bedeutung der Konnektivität auf dem Land. Er erklärte, der Ausbau von schnellen Internetverbindungen sei "im Interesse von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, den ländlichen Raum stark und attraktiv zu machen."
Nickl sieht Glasfaseranschlüsse als entscheidend für die Digitalisierung des ländlichen Raums und die Realisierung von "Heimat 4.0" an. Er plädiert dafür, dass die Gigabit-Gesellschaft des Landes von ländlichen Regionen aus starten sollte. Lokale Amtsträger, wie der Borkener Landrat Dr. Kai Zwicker, haben festgestellt, dass sich die Entwicklung auf dem Land von einem "Aufholen" zu einem "Überholen" gewandelt hat. Auch Minister Garrelt Duin hat die entscheidende Rolle von schnellen Internetzugängen für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen im ländlichen Raum hervorgehoben.
Deutsche Glasfaser beschäftigt derzeit über 300 Mitarbeiter und gilt als einer der am schnellsten wachsenden Glasfasernetzbetreiber in Deutschland. Das Unternehmen versorgt rund 275.000 Haushalte und investiert etwa 1,5 Milliarden Euro in den Ausbau seiner Glasfasernetze für Privat- und Geschäftskunden. Sein Modell, bei dem der private Sektor den Ausbau von Glasfasernetzen vorantreibt, wird als positiver Ansatz für die Weiterentwicklung der Branche gelobt.