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Technologie

Deutsche Telekom setzt KI-Agenten zur Verbesserung der Mobilfunknetzqualität ein

Die Deutsche Telekom hat den KI-Agenten „RAN Guardian Agent“ in Betrieb genommen. Das System soll die Netzqualität durch schnellere Analysen und Problemlösungen verbessern und den Kundennutzen erhöhen.

25. Juni 2026
Deutsche Telekom setzt KI-Agenten zur Verbesserung der Mobilfunknetzqualität ein

Die Deutsche Telekom hat ihren KI-Agenten „RAN Guardian Agent“ zur Verbesserung der Mobilfunknetzqualität aktiviert. Das System überwacht die Leistung des Mobilfunknetzes, unterstützt bei der Fehlerbehebung und Optimierung und zielt auf schnellere Reaktionszeiten und robustere Netzwerkoperationen ab.

Die Initiative, die Anfang des Jahres gemeinsam mit Google Cloud vorgestellt wurde, markiert einen Schritt in Richtung autonomer, sich selbst heilender Netze. Ziel ist es, durch verbesserte Netzbetriebe ein besseres Kundenerlebnis zu gewährleisten.

Der „RAN Guardian Agent“ funktioniert als Multi-Agenten-System, bestehend aus spezialisierten KI-Agenten. Er analysiert das Netzwerkverhalten, identifiziert Leistungsanomalien und kann eigenständig Korrekturmaßnahmen einleiten. Zunächst scannt eine KI-Komponente öffentlich zugängliche Informationen wie soziale Medien, um bevorstehende öffentliche Veranstaltungen in Deutschland zu identifizieren und die Daten automatisch zu verifizieren.

Anschließend bewertet ein anderer Teil des Systems die Kapazität des Mobilfunknetzes, den erwarteten Datenverkehr während dieser Veranstaltungen zu bewältigen. Es überwacht die Kapazität von Antennen und wichtige Netzwerkparameter in Echtzeit. Ein dritter KI-Agent führt dann empfohlene Optimierungsmaßnahmen durch, wie die Neuzuweisung von Netzwerkressourcen oder Anpassungen von Konfigurationen.

Die Deutsche Telekom betonte, dass traditionelle Automatisierungsmethoden für die zunehmend komplexen Netze von heute nicht mehr ausreichen. KI-Agenten, die auf großen Sprachmodellen (LLMs) basieren, gelten als nächste Evolutionsstufe, die verstehen, schlussfolgern, handeln und lernen können. Das Unternehmen gibt an, dass Prozesse, die bisher etwa eine Stunde dauerten, nun innerhalb weniger Minuten abgeschlossen werden können.

Originalquelle: telekom.com