Deutsche Telekom entwickelt Plattform zur Identifizierung von IT-Schwachstellen
Deutsche Telekom hat die "Fischfang"-Plattform entwickelt, die Unternehmen hilft, IT-Schwachstellen in Echtzeit zu identifizieren und zu bewerten.

Die Deutsche Telekom hat eine neue Plattform namens "Fischfang" vorgestellt, die Organisationen dabei unterstützen soll, ihre IT-Sicherheitslücken in der digitalen Landschaft zu identifizieren und zu verwalten.
Die Plattform begegnet der wachsenden Herausforderung von Cyberbedrohungen, indem sie Unternehmen hilft, einen umfassenden Überblick über ihre IT-Infrastruktur zu gewinnen. "Fischfang" erstellt automatisch ein Inventar der IT-Assets einer Organisation und aktualisiert dieses kontinuierlich, ohne auf vorherige Daten zugreifen zu müssen. Das System nutzt künstliche Intelligenz, um die einzigartigen Merkmale eines Unternehmens, wie Domains und Zertifikate, zu identifizieren und sicherzustellen, dass nur relevante Systeme erfasst werden.
Wenn ein Softwareanbieter eine Sicherheitslücke meldet, kann "Fischfang" schnell seine Datenbanken analysieren, um Systeme zu identifizieren, die die betroffene Software verwenden. Diese Präzision hilft Unternehmen, ihre Sicherheitsbemühungen effektiv zu fokussieren, Fehlalarme zu vermeiden und Ressourcen zu schonen. Die Telekom entwickelt zudem Strategien zur automatisierten Systemklassifizierung mittels maschinellen Lernens.
Die "Fischfang"-Plattform unterstützt bereits das Cyber Emergency Response Team (CERT) der Deutschen Telekom bei der Bewältigung kritischer Schwachstellen. Darüber hinaus wird sie zur Überprüfung von Software auf GDPR-Konformität und zur Sicherstellung korrekter Cookie-Hinweise und Kontaktinformationen auf Websites eingesetzt. Das Unternehmen prüft auch Anwendungen im Bereich der Lieferkettensicherheit.