Deutsche Telekom hebt Prognose nach starkem ersten Quartal an
Deutsche Telekom hat angesichts eines starken ersten Quartals 2026 seine Finanzprognose für das Gesamtjahr angehoben. Der Nettoumsatz stieg organisch um 4,7 Prozent, das bereinigte EBITDA AL legte organisch um 7,5 Prozent zu.

Die Deutsche Telekom hat ihre Finanzprognose für das Gesamtjahr 2026 angehoben, nachdem das Unternehmen im ersten Quartal ein solides Ergebnis verzeichnete. Der Nettoumsatz stieg organisch um 4,7 Prozent auf 29,9 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA AL (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, bereinigt um Sondereffekte und nach Berücksichtigung von Leasingverbindlichkeiten) erhöhte sich organisch um 7,5 Prozent auf 11,5 Milliarden Euro.
Die Anhebung der Prognose für das Gesamtjahr wird auch durch die angepassten Erwartungen der US-Tochter T-Mobile US gestützt. Die Telekom erwartet nun ein bereinigtes EBITDA AL von rund 47,5 Milliarden Euro und einen Free Cash Flow AL von mehr als 19,8 Milliarden Euro für das gesamte Jahr 2026.
Die berichteten Wachstumsraten in Euro waren aufgrund von Währungseffekten niedriger als die organischen Raten. Der Nettoumsatz stieg um 0,4 Prozent und das bereinigte EBITDA AL um 2,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der bereinigte Nettogewinn stieg jedoch um 6,5 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro.
Im Heimatmarkt Deutschland nimmt die Nutzung des Glasfasernetzes weiter zu, mit über 13 Millionen angeschlossenen Haushalten. T-Mobile US meldete einen Anstieg der Kundenkonten, und auch die Geschäftsbereiche Europa und Systems Solutions verzeichneten Wachstum.