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Technologie

Deutsche Telekom setzt auf Open Source und Edge Computing für neue Netzinfrastruktur

Die Deutsche Telekom hat eine neue virtualisierte Netzinfrastruktur, das Programm Access 4.0, erfolgreich eingeführt. Dieses basiert auf Open-Source-Lösungen und Edge Computing, mit dem Ziel, Skalierbarkeit zu erhöhen und Betriebskosten zu senken.

11. Juni 2026
Deutsche Telekom setzt auf Open Source und Edge Computing für neue Netzinfrastruktur

Berlin – Die Deutsche Telekom hat eine neue virtualisierte Netzinfrastruktur, das Programm Access 4.0, implementiert, das auf Open-Source-Lösungen und Edge Computing setzt. Diese Initiative adressiert den Wandel in der Telekommunikationsbranche, weg von monolithischen hin zu disaggregierten Systemen, die Hardware und Software trennen.

Die neue Technologie ermöglicht eine skalierbarere, flexiblere und wirtschaftlich nachhaltigere Steuerung, Verwaltung und den Betrieb von Netzen. Die Nutzung von Open Source zielt darauf ab, die Abhängigkeit von proprietären Anbietern zu reduzieren und signifikante Einsparungen sowohl im Netzwerkmanagement als auch bei Entwicklungsinvestitionen zu erzielen. Die Deutsche Telekom entwickelte das Access 4.0-Programm in Partnerschaft mit Reply und anderen Fachexperten, um diesen Herausforderungen gerecht zu werden.

Das Access 4.0-Programm stellt einen Paradigmenwechsel dar, der nicht nur die Technologie, sondern auch das Ökosystem, die Zusammenarbeit und die Agilität beeinflusst. Die Deutsche Telekom hat eine skalierbare und effiziente Netzplattform geschaffen, die die Gesamtkosten drastisch senkt und einen Bruchteil der Arbeitskräfte erfordert, die für traditionelle Infrastrukturen benötigt werden. Software-Upgrades werden nun nahezu in Echtzeit und in großem Maßstab durchgeführt, eine deutliche Verbesserung gegenüber älteren Netzwerktechnologien.

Das Programm hat das Potenzial, auf weitere Anwendungen wie latenzempfindliche IoT-Lösungen ausgeweitet zu werden. Robert Soukup, Senior Program Manager für Access 4.0 bei der Deutschen Telekom, betonte, dass Edge Computing den doppelten Vorteil eines cloudbasierten, virtualisierten Netzwerks bietet, das gleichzeitig nahe an den Endpunkten liegt. Mit der fortlaufenden Beratung durch Reply wird die Infrastruktur agiler, und der Einsatz von Edge-Lösungen stellt die physische Nähe der Rechenressourcen zur Reduzierung der Latenz sicher.

Originalquelle: reply.com