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Deutsche Umwelthilfe kritisiert BASF-Beteiligung an argentinischen Fracking-Projekten

Die Umweltorganisation DUH fordert BASF-Aktionäre zum Ausstieg aus fossilen Projekten auf, die in Argentinien ökologische und soziale Belastungen verursachen.

2. November 2026
Deutsche Umwelthilfe kritisiert BASF-Beteiligung an argentinischen Fracking-Projekten

Im Vorfeld der BASF-Hauptversammlung am 2. Mai hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ihre Kritik an der Beteiligung des Chemiekonzerns an dem Energieunternehmen Harbour Energy verschärft. Harbour Energy betreibt durch die Übernahme der Wintershall-Dea-Anlagen großflächige Fracking-Projekte in der argentinischen Region Vaca Muerta, an denen BASF mit 39,6 Prozent beteiligt ist.

Die DUH macht BASF für die negativen Folgen vor Ort mitverantwortlich. Berichte weisen auf erhebliche ökologische Schäden wie Wasserknappheit und Bodenkontamination sowie seismische Aktivitäten durch die Fracking-Technik hin. Zudem wird kritisiert, dass indigene Gebiete der Mapuche-Gemeinschaft durch die Erschließung beeinträchtigt werden, ohne dass deren Rechte ausreichend gewahrt würden.

Da ein Teil des dort geförderten Gases für den Export nach Deutschland vorgesehen ist, fordert die DUH die Bundesregierung zudem auf, Importe von Fracking-Gas grundsätzlich zu verbieten. Der Konzern steht damit erneut in der Diskussion über die Verantwortung deutscher Unternehmen für fossile Großprojekte im Ausland.

Originalquelle: duh.de