Wildtierstiftung fordert bessere Lebensräume und kürzere Jagdzeiten für Rothirsche
Die Deutsche Wildtier Stiftung fordert eine Ausweitung der Lebensräume und eine Reduzierung der Jagdzeiten für Rothirsche in Deutschland, da menschliche Aktivitäten deren Lebensraum stark einschränken.

Die Deutsche Wildtier Stiftung setzt sich für eine Verbesserung der Lebensbedingungen des Rothirsches, des größten heimischen Wildtiers Deutschlands, ein.
Schätzungen zufolge leben zwischen 200.000 und 250.000 Rothirsche in Deutschland. Trotz ihrer Größe sind sie selten zu sehen, da der Mensch ihren Lebensraum stark eingeschränkt hat. Ursprünglich ein Tier offener Landschaften, wurde der Rothirsch durch intensive Landnutzung und eine problematische Jagdpolitik in die Wälder gedrängt und zu einem nachtaktiven Tier gemacht.
Die Stiftung fordert drei wesentliche Änderungen: Die Beschränkung des Lebensraums auf reine „Rotwildgebiete“ müsse beendet werden. Zudem sollen die Jagdzeiten verkürzt und die Jagd in der Nacht eingestellt werden. Ziel ist es, dem Rothirsch die Rückkehr in offene Landschaften zu ermöglichen.
Die Kampagne zielt darauf ab, das Bewusstsein für die Situation des Rothirsches zu schärfen und eine nachhaltigere Koexistenz zwischen Mensch und Tier zu fördern.