DEVK startet eigene betriebliche Krankenversicherung
Die DEVK Versicherungen führt zum 1. Juli 2026 ihre eigene betriebliche Krankenversicherung (bKV) namens JobMed ein. Das Angebot richtet sich insbesondere an kleine und mittelständische Unternehmen ab fünf Beschäftigten.

Die DEVK Versicherungen führt zum 1. Juli 2026 mit JobMed erstmals eigene Tarife für eine betriebliche Krankenversicherung (bKV) ein. Dieses Angebot soll Arbeitgebern ermöglichen, in die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu investieren und Fachkräfte an das Unternehmen zu binden, insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen ab fünf Beschäftigten.
Martin Wierer, Vorstand der DEVK Krankenversicherungs-AG, sieht in der betrieblichen Krankenversicherung eine Möglichkeit, möglichen Leistungskürzungen im Gesundheitssystem auszugleichen und die Mitarbeitermotivation zu stärken. „Die Erhaltung der Gesundheit ist außerdem für viele Mitarbeitende ein wichtiger Benefit“, so Wierer, der die bKV auch als Alternative zu Gehaltserhöhungen betrachtet.
JobMed ist die eigene Lösung der DEVK im Bereich der bKV, nachdem das Unternehmen bereits seit zwei Jahren im Markt aktiv ist, unter anderem mit dem Angebot VerkehrsMed für die Verkehrsbranche. Die neue JobMed-Versicherung ist branchenunabhängig und richtet sich primär an Gewerbetreibende, Handwerker, Einzelhändler und Dienstleister mit mindestens fünf Angestellten.
Das Angebot umfasst vier Varianten: drei Budgettarife und einen stationären Tarif, der wie eine private Krankenzusatzversicherung für Klinikaufenthalte funktioniert. Bei den Budgettarifen erhalten Beschäftigte jährlich zwischen 400 und 1.200 Euro, die sie für Leistungen wie Brillen, Zahnbehandlungen oder Naturheilverfahren einsetzen können. Zusätzlich stehen den Beschäftigten Services wie eine Gesundheitshotline oder Unterstützung bei der Terminvereinbarung für Fachärzte zur Verfügung.
Dirk Kopisch, ebenfalls Vorstandsmitglied der DEVK, beschreibt die bKV als „sozialen Kleber“, der die Mitarbeiterbindung stärkt, die Zufriedenheit erhöht und potenziell den Krankenstand positiv beeinflusst. Die Tarife zeichnen sich durch fehlende Gesundheitsprüfungen und Wartezeiten sowie die Mitversicherung bereits bestehender Krankheiten aus, was sie zu einem attraktiven Vorteil für Arbeitnehmer und Arbeitgeber macht.