DEVK-Umfrage: Hohe Spritpreise machen E-Autos attraktiver
15 Prozent der Besitzer von Benzin- und Dieselfahrzeugen erwägen den Kauf eines Elektroautos aufgrund gestiegener Spritpreise, so eine Umfrage des Versicherers DEVK.

Hohe Spritpreise haben Elektroautos attraktiver gemacht, wie eine repräsentative Umfrage des Versicherers DEVK zeigt.
Rund 15 Prozent der Besitzer von Pkw mit Benzin- oder Dieselantrieb erwägen angesichts der gestiegenen Kraftstoffkosten den Kauf eines Elektroautos. Hochgerechnet entspricht dies bis zu 6,6 Millionen potenziellen Käufern in Deutschland. Neue staatliche Förderprämien dürften die Nachfrage zusätzlich ankurbeln.
Die von Civey im Mai 2026 durchgeführte Umfrage unter mehr als 2.500 Autobesitzern ergab, dass die erhöhten Spritpreise die Kaufentscheidungen erheblich beeinflussen. Während 70 Prozent der Befragten angaben, dass sich ihre Wechselbereitschaft zu E-Autos nicht geändert hat, reagiert eine deutliche Minderheit auf die Preissteigerungen. Etwa 4,6 Millionen Benziner-Besitzer und 2,0 Millionen Diesel-Besitzer ziehen nun einen Umstieg auf Elektromobilität in Betracht.
Die Zulassungszahlen für Elektrofahrzeuge sind bereits deutlich gestiegen. Im April 2026 wurden 41,3 Prozent mehr reine Elektro-Pkw zugelassen als im Vorjahresmonat. Hybridfahrzeuge verzeichneten ein Zulassungsplus von 6,6 Prozent, während die Zulassungen von Benzinern um 20,0 Prozent und von Dieseln um 13,8 Prozent zurückgingen.
Die im Herbst 2025 von der Bundesregierung beschlossene neue staatliche Kaufprämie für E-Autos, die unter bestimmten Bedingungen bis zu 6.000 Euro betragen kann, wird voraussichtlich den Markt weiter beleben. DEVK bietet zudem einen Wechselbonus von 1.500 Euro für Kunden, die von einem Verbrenner auf ein reines Elektrofahrzeug umsteigen und deren altes Fahrzeug einen Totalschaden erleidet.