Dhpg warnt vor neuen Betrugsmaschen im Insolvenzbereich
Die dhpg warnt vor Kriminellen, die Webseiten kopieren, um Insolvenzverfahren für betrügerische Zwecke zu missbrauchen. Es werden nicht existierende Waren zu Schnäppchenpreisen angeboten.

Die dhpg, eine überregionale Kanzlei für Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung und Rechtsberatung, schlägt Alarm wegen einer neuen Betrugsmasche im Insolvenzbereich. Cyberkriminelle erstellen professionell nachgebildete Webseiten, die echten Kanzleien zum Verwechseln ähnlichsehen, um ihre Opfer zu täuschen.
Die Betrüger treten per E-Mail an Unternehmen heran und bieten ihnen vermeintlich lukrative Posten aus Insolvenzverfahren an. Um Vertrauen zu erwecken, werden gefälschte Gerichtsbeschlüsse und E-Mail-Signaturen verwendet. Nach der Zusage eines Geschäfts fordern die Kriminellen Vorkasse, liefern jedoch niemals die versprochenen Waren, da diese gar nicht existieren.
Die dhpg selbst ist von dieser Masche betroffen, da ihre eigene Webseite kopiert wurde. Die Kanzlei hat umgehend Strafanzeige erstattet und rät zur äußersten Vorsicht. Insbesondere Angebote, die per E-Mail von vermeintlichen Insolvenzverwaltern oder Rechtsanwälten eingehen, sollten kritisch geprüft werden.
Die dhpg weist darauf hin, dass seriöse Insolvenzverwalter und Rechtsanwälte in der Regel keine E-Mails mit Verkaufsangeboten von Insolvenzmasse versenden. Vorschnelle Reaktionen auf solche Angebote gilt es zu vermeiden. Bei Verdacht auf Betrug wird dringend empfohlen, umgehend eine Strafanzeige zu erstatten.