Didi integriert AED-ausgestattete Taxis in städtische Notrufsysteme
Der chinesische Fahrdienstvermittler Didi integriert Fahrzeuge mit Defibrillatoren (AED) in städtische Notrufdispositionsysteme. Xi'an und Shenzhen sind die ersten Pilotstädte für diese Initiative.

Der chinesische Fahrdienstvermittler Didi integriert automatisierte externe Defibrillatoren (AEDs) aus seinen Fahrzeugen in die städtischen Notrufdispositionsdienste. In Zusammenarbeit mit der China Red Cross Foundation und der offenen Plattform "Goose Emergency Services" von Tencent können nun Didi-Fahrzeuge mit AEDs schnell über die städtischen Notrufnummern 120 alarmiert werden.
Die Initiative zielt darauf ab, die Reaktionszeiten bei Herzstillstand-Notfällen zu verkürzen. Xi'an und Shenzhen wurden als erste Pilotstädte ausgewählt. Wenn eine 120er-Leitstelle einen Notruf wegen eines Herzstillstands erhält, der einen AED erfordert, kann die Tencent-Plattform Didi-Fahrer in der Nähe mit AEDs identifizieren und benachrichtigen, damit sie zum Einsatzort fahren können.
Bis Ende des Jahres plant Didi die Integration von insgesamt 130 freiwilligen Fahrzeugen in die städtischen Notrufsysteme. Darüber hinaus werden fast 1 000 Didi-Servicefahrzeuge mit Notfallausrüstungssets ausgestattet und ihre Fahrer erhalten zertifizierte Erste-Hilfe-Schulungen.
Dieser Schritt soll durch die Nutzung bestehender Taxiinfrastruktur ein robusteres mobiles Netzwerk für medizinische Notfalleinsätze in den Städten etablieren. Das Programm wird voraussichtlich die öffentliche Sicherheit verbessern, indem es schnelleren Zugang zu lebensrettender Ausrüstung ermöglicht.