Digia: KI-Agenten und Robotik gestalten das Geschäft im Jahr 2026 neu
Digia-Experten prognostizieren, dass KI-Agenten zu Mitarbeitern werden und Roboter häufiger eingesetzt werden. Unternehmen müssen Regulierung und Energieeffizienz bei der KI-Nutzung berücksichtigen.

Digia Oyj's Chief Technology Officer Juhana Juppo und Senior Vice President Sami Paihonen prognostizieren, dass KI-Agenten im Jahr 2026 deutlich häufiger eingesetzt werden und als menschliche Kollaborateure und Teammitglieder fungieren werden. Diese Entwicklung wird voraussichtlich Mitarbeiter von Routineaufgaben entlasten und ihnen ermöglichen, sich auf strategischere Verantwortlichkeiten zu konzentrieren.
Laut Gartner werden 40 Prozent der Unternehmen im nächsten Jahr KI-Agenten einsetzen, ein erheblicher Anstieg gegenüber den derzeitigen fünf Prozent. Diese fortschrittlichen Agenten werden mit größerer Unabhängigkeit arbeiten und zunehmend als Teil von Agententeams fungieren, die darauf ausgelegt sind, komplexe Herausforderungen in der Wissensarbeit zu lösen.
Der technologische Wandel betont Energieeffizienz und Hybridmodelle. Die Nutzung großer Sprachmodelle wird präziser, wobei Unternehmen Modelle unterschiedlicher Größen nach Bedarf kombinieren. Dieser Trend wird teilweise durch den erwarteten Anstieg des Energieverbrauchs von Rechenzentren um das Doppelte bis zum Ende des Jahrzehnts vorangetrieben.
Regulatorische Rahmenbedingungen, insbesondere innerhalb der EU, beeinflussen die Einführung von KI zunehmend. Unternehmen müssen die Einhaltung von Vorschriften in ihre KI-Strategien integrieren. Investitionen in KI für den Sicherheits- und Verteidigungssektor wachsen ebenfalls, und der Aufstieg humanoider Roboter wird voraussichtlich Produktionsstrukturen verändern, was möglicherweise die Rückverlagerung der Produktion ermöglicht.