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Technologie

Digia und finnische Wohlfahrtsbereiche entwickeln KI-Lösungen für Gesundheitsdaten

Digias Tochtergesellschaft und die finnischen Wohlfahrtsbereiche haben ein Projekt zur Entwicklung von KI-basierten Lösungen für die sichere Nutzung von Gesundheitsdaten gestartet, unterstützt durch 4,6 Mio. EUR von Business Finland und im Hinblick auf die EU-Gesundheitsdaten-Strategie.

24. Juni 2026
Digia und finnische Wohlfahrtsbereiche entwickeln KI-Lösungen für Gesundheitsdaten

Digia Oyj's Tochtergesellschaft Productivity Leap hat gemeinsam mit finnischen Wohlfahrtsbereichen ein Projekt zur Entwicklung neuer KI-Lösungen für das Management und die Nutzung von Gesundheitsdaten initiiert. Business Finland unterstützt das Vorhaben mit einer Finanzierung von 4,6 Millionen Euro. Ein zentraler Treiber des Projekts ist die kommende EU-Verordnung über den Europäischen Raum für Gesundheitsdaten (EHDS), die ein einheitliches und sicheres grenzüberschreitendes Gesundheitsdatenmanagement vorschreibt.

Das Projekt „Roadmap to the Finnish Health Data Space“ zielt darauf ab, Lösungen zu entwickeln, die künstliche Intelligenz und Datenplattformen nutzen, um die sichere und einheitliche Verwendung von Gesundheitsdaten in den Bereichen Gesundheitswesen, Forschung und Entwicklung zu beschleunigen. Zu den Teilnehmern gehören bedeutende Einrichtungen wie das Universitätsklinikum Helsinki (HUS), der Wohlfahrtsbereich Pirkanmaa, die Universität Helsinki sowie Unternehmen wie Orion Plc, GE Healthcare Finland und Biocomputing Platforms.

Die Initiative soll Finnlands Position als führendes Land für datengesteuerte Gesundheitslösungen stärken und die Wettbewerbsfähigkeit der beteiligten Unternehmen verbessern. Digias Tochtergesellschaft wird sich auf die Entwicklung von Lösungen für die Integration von Gesundheitsdaten und KI-gestützte Analysen konzentrieren, was neue Möglichkeiten auf internationalen Märkten eröffnen könnte.

Die Rolle der Wohlfahrtsbereiche bei der Förderung von Innovationen in Zusammenarbeit mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen wird als entscheidend für das Erreichen von Wachstums- und Exporterwartungen im Gesundheitssektor hervorgehoben. Von dem Projekt werden wertvolle Erkenntnisse und Erfahrungen bei der Umsetzung von EU-Vorschriften erwartet, die Universitätskliniken und die nationale Entscheidungsfindung zugutekommen.

Originalquelle: digia.com