Digia führt unternehmensspezifischen Tarifvertrag ein
Das Softwareunternehmen Digia hat einen eigenen Tarifvertrag implementiert, der unter anderem längere bezahlte Elternzeit und eine gewinnabhängige Vergütung vorsieht.

Seit Mai 2023 unterliegt der Software-Dienstleister Digia einem unternehmensspezifischen Tarifvertrag, der die bisherigen Branchenvorgaben für den IT-Sektor ersetzt. Eine zentrale Neuerung ist die Ausweitung der bezahlten Elternzeit auf 36 Arbeitstage für den nicht gebärenden Elternteil.
Zudem wurde ein neues Gehaltsmodell eingeführt, das die Vergütung teilweise an die wirtschaftliche Performance des Unternehmens koppelt. Pia Huhdanmäki, Leiterin für Personal und Unternehmenskultur, betont, dass die Flexibilisierung der Arbeitsbedingungen die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben fördern und gleichzeitig das Unternehmenswachstum stützen soll.
Mit diesem Schritt folgt Digia einem Trend in der finnischen IT-Branche, in dem Unternehmen zunehmend auf maßgeschneiderte Arbeitsverträge setzen, um die Attraktivität als Arbeitgeber zu erhöhen. Das Abkommen regelt neben der Elternzeit auch Sonderurlaube für familiäre Anlässe.