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Technologie

Digitalisierungsgrad im deutschen Handwerk stagniert

Eine von der Telekom beauftragte Studie zeigt, dass der Digitalisierungsgrad kleiner und mittlerer Unternehmen im Handwerk im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben ist.

2. November 2026

Die Benchmark-Studie "Digitalisierungsindex für den Mittelstand 2020/2021", erstellt durch techconsult, beziffert den Digitalisierungsgrad deutscher Handwerksbetriebe auf 57 von 100 möglichen Punkten. Dabei zeigt sich ein Gefälle zwischen gewerblichen Dienstleistern, die 63 Punkte erreichen, und dem handwerksnahen Endkundengeschäft, das bei 53 Punkten stagniert.

Investitionen in digitale Werkzeuge wie Fernüberwachung oder 3D-Druck wirken sich laut Studie direkt auf die Produktivität aus. Unternehmen mit einem höheren Digitalisierungsgrad erwiesen sich als resilienter gegenüber den Auswirkungen der Corona-Pandemie. 83 Prozent der sogenannten "Digital Leader" im Handwerk gaben an, schnell und flexibel auf die Krise reagiert zu haben.

Thomas Spreitzer, verantwortlich für das Mittelstandsgeschäft bei Telekom Deutschland, betont die Bedeutung digitaler Produktionsprozesse für die Wettbewerbsfähigkeit. Während ein Fünftel der Betriebe ihre IT-Budgets aufgrund der Pandemie kürzen musste, planen 23 Prozent der Unternehmen eine Erhöhung ihrer IT-Investitionen um durchschnittlich 21 Prozent.

Die Studie basiert auf einer Befragung von über 2.000 kleinen und mittleren Unternehmen. Ein wesentlicher Trend ist die Zunahme von Home-Office-Angeboten, deren Nutzung im Zuge der Pandemie von 16 auf 55 Prozent in der untersuchten Gruppe gestiegen ist.

Originalquelle: telekom.com