DIRECTV und Scripps einigen sich auf lokale Sender
DIRECTV und The E.W. Scripps Company haben eine mehrjährige Vereinbarung getroffen, die 54 lokale Sendestationen zurück zu DIRECTV-Kunden bringt. Die Einigung beendet eine fünf Wochen dauernde Sperre.

EL SEGUNDO, Kalifornien – DIRECTV gab heute eine neue mehrjährige Vereinbarung mit The E.W. Scripps Company bekannt, die sofort in Kraft tritt. Die Vereinbarung bringt 54 lokale Sendestationen von Scripps zurück in die Dienste von DIRECTV (Satellit, Streaming und U-verse).
Die Vereinbarung beendet eine fünfwöchige Sperre, die Millionen von Zuschauern in 36 Ballungsräumen betraf. Kunden hatten während des Streits keinen Zugang zu lokalen Nachrichten, Wettervorhersagen und wichtigen Sportereignissen.
Rob Thun, Chief Content Officer bei DIRECTV, erklärte, dass Sender Sperren eingesetzt und Tariferhöhungen gefordert hätten, die die Inflation erheblich übersteigen. Er kritisierte die Praxis, Kunden in Zeiten wirtschaftlichen Drucks zu bitten, mehr für weniger Inhalte zu bezahlen.
Thun äußerte sich auch besorgt über die zunehmende Konzentration des Senderbesitzes und dessen Auswirkungen auf die Verhandlungsmacht. Er vertrat die Ansicht, dass Zuschauer aufgrund von Übertragungsstreitigkeiten nicht den Zugang zu wichtigen lokalen Programmen verlieren sollten und plädierte für ein modernisiertes System, das die Interessen der Zuschauer über die konsolidierte Marktmacht stellt.