Disney entlässt Pixar-Mitarbeiter trotz Kassenerfolgs
Disney hat eine deutliche Personalreduzierung eingeleitet, die Pixar Animation Studios stark betrifft, obwohl dessen neuester Film wirtschaftlich erfolgreich ist.

Pixar, das Animationsstudio der Walt Disney Company, hat eine umfangreiche Entlassungswelle eingeleitet. Am Dienstag erhielten mehrere hundert Mitarbeiter aus verschiedenen Disney-Sparten, darunter ESPN und National Geographic, Kündigungsschreiben.
Besonders stark scheint Pixar betroffen zu sein, da über 100 Stellen am Hauptsitz in Emeryville gestrichen werden. Betroffen sind unter anderem Redakteure, technische Direktoren und Softwareentwickler. Die Mehrheit dieser Kürzungen wird im September umgesetzt, weitere Reduzierungen sind für November, Dezember und Januar 2027 geplant.
Obwohl Pixars neuester Film „Toy Story 5“ weltweit die Milliardengrenze bei den Kinoeinnahmen anstrebt, verhinderte dieser Erfolg offenbar nicht die Personalabbauentscheidung. Frühere Veröffentlichungen wie „Hoppers“ (389,5 Millionen Dollar Einnahmen) und „Elio“ (154 Millionen Dollar weltweit) erfüllten nicht die finanziellen Erwartungen des Studios, das für Filme eine Einnahme von dem 2- bis 2,5-fachen des Produktionsbudgets zur Deckung der Marketingkosten vorsieht.
Diese jüngsten Kürzungen sind die größten für Pixar seit 2024, als rund 175 Mitarbeiter entlassen wurden. Disney durchläuft unter CEO Josh D'Amaro generell strukturelle Veränderungen, mit dem Ziel, die Betriebsabläufe zu straffen und sich an die sich schnell entwickelnde Medienlandschaft und technologische Fortschritte anzupassen.