Divine startet: Sechs-Sekunden-Videos und algorithmfreie Feeds kehren zurück
Das neue soziale Netzwerk Divine wurde gestartet und zielt darauf ab, die Erfahrung der eingestellten Vine-Plattform mit seinem Sechs-Sekunden-Videolimit und einem algorithmfreien Inhaltsfeed nachzubilden. Der Dienst verbietet zudem strikt KI-generierte Inhalte.

Divine, ein neues soziales Netzwerk, wurde nach neunmonatiger Beta-Testphase offiziell gestartet und versucht, das Wesen der beliebten Sechs-Sekunden-Videoplattform Vine wieder aufleben zu lassen. Der Dienst bietet nicht nur Zugang zu einem Archiv ursprünglicher Vine-Videos, sondern ermöglicht es Nutzern auch, neue Inhalte zu erstellen, und positioniert sich als eigenständiges soziales Netzwerk.
Ein Kernmerkmal von Divine ist sein Engagement für einen algorithmfreien Feed, der den Nutzern mehr Kontrolle über die von ihnen gesehenen Inhalte gibt. Im Gegensatz zu vielen zeitgenössischen Plattformen, die Algorithmen zur Kuratierung von Nutzererlebnissen nutzen, betont Divine ein Modell, bei dem Inhalte durch Nutzerweitergabe und Repostings verbreitet werden, was Vzenesulfalls ursprünglichen Ansatz widerspiegelt.
Die Plattform unterscheidet sich auch durch eine strikte Richtlinie gegen künstlich generierte Inhalte. Divine verfolgt die Herkunft von Videos und verlangt, dass alle neuen Videos innerhalb seiner App aufgenommen werden, wobei Uploads verhindert werden. Dieser Fokus auf menschlich erstellte Inhalte zielt darauf ab, Vertrauen und Authentizität im digitalen Raum zu fördern, so Gründer Evan Henshaw-Plath, auch bekannt als Rabble.
Divine hat zum Ziel zu demonstrieren, dass soziale Netzwerke erfolgreich sein können, ohne zu riesigen, unternehmerischen Entitäten zu werden. Der Dienst nutzt dezentrale Speichertechnologie und hat finanzielle Unterstützung erhalten, einschließlich der Unterstützung durch Jack Dorsey. Es werden auch Markenpartnerschaften erkundet, wie eine kürzliche Zusammenarbeit mit Taco Bell für eine Promotion eines "Throwback"-Menüs.