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Technologie

DJI testete Drohnen am Mount Everest zur Verbesserung von Höhenflügen

DJI hat drei Missionen am Mount Everest abgeschlossen und die Drohnentechnologie für Lieferungen, Kartierungen und Klimaforschung in großen Höhen weiterentwickelt.

10. Juli 2026
DJI testete Drohnen am Mount Everest zur Verbesserung von Höhenflügen

Der Drohnenhersteller DJI hat den Abschluss von drei Missionen am Mount Everest bekannt gegeben, die darauf abzielten, die Drohnenanwendungen für Lieferungen, Kartierungen und Atmosphärenforschung in großer Höhe zu verbessern. Bei den Tests kamen die neue DJI FlyCart 100 für Lieferungen und die DJI Matrice 4E für Kartierungen auf nepalesischer Seite zum Einsatz, während die DJI EV50 eVTOL-Drohne Langstreckenlieferungen in großer Höhe für die Erforschung der atmosphärischen Chemie auf tibetischer Seite durchführte.

Diese Missionen bauen auf DJIs jahrzehntelangen Bemühungen auf, die Drohneninnovation auf dem höchsten Berg der Welt voranzutreiben. Frühere Tests umfassen Helikoptertests im Jahr 2009 und erfolgreiche Einsätze von Flugsteuerungssystemen in über 4.700 Metern Höhe im Jahr 2010. Im Jahr 2022 nahm eine DJI Mavic 3 Drohne Bilder vom Gipfel in 8.848,86 Metern Höhe auf, und im Jahr 2024 absolvierte die DJI FlyCart 30 erste Drohnenliefertests vom Basislager zum Lager 1 am Südwesthang.

Die DJI FlyCart 100, eine Schwerlast-Frachtdrohne, wurde unter extremen Höhenbedingungen auf ihre Leistung getestet, einschließlich ihrer Nutzlastkapazität, Reichweite, RTK-Positionierungsgenauigkeit, Signalstabilität und Akkulaufzeit bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Während der Tests transportierte die Drohne Kletterausrüstung wie Sauerstoffflaschen und Leitern und transportierte Abfälle zurück. Insgesamt wurden 7.215 kg Material geliefert und 2.858 kg Abfall zwischen Basislager und Lager 1 entfernt. Diese Initiative steht im Einklang mit den Nachhaltigkeitszielen Nepals.

Darüber hinaus wurde die DJI Matrice 4E zur hochauflösenden Gletscherkartierung in einer Höhe von 6.450 Metern bei Temperaturen unter -20°C getestet. DJI bekräftigte sein Engagement, den Berg sicherer und sauberer zu machen und gleichzeitig die Drohnentechnologie für humanitäre und ökologische Zwecke weltweit voranzutreiben.

Originalquelle: prnewswire.com