Ärzte finden fehlendes Schultergelenk auf Röntgenbild
Ärzte, die die schmerzhafte Schulter eines Mannes untersuchten, entdeckten per Röntgenbild, dass sein gesamtes Schultergelenk fehlte. Knochenfragmente waren verstreut.

Medizinisches Fachpersonal, das die stark geschwollene und schmerzende rechte Schulter eines 45-jährigen Bauarbeiters untersuchte, identifizierte mittels einer Röntgenaufnahme eine seltene Erkrankung. Die Bildgebung zeigte, dass das gesamte Schultergelenk des Mannes fehlte und Knochenfragmente verstreut waren.
Das Schultergelenk besteht typischerweise aus dem Kopf des Oberarmknochens, der in die Gelenkpfanne des Schulterblatts passt. Das Röntgenbild zeigte das vollständige Fehlen der Kugelpfannenstruktur. Der Oberarmkopf war nicht vorhanden, und der abgetrennte Oberarmknochen trieb frei im Arm umher.
Eine weiterführende Untersuchung mittels Magnetresonanztomographie ergab umfangreiche Schäden an der Rotatorenmanschette, der muskulotendinösen Struktur, die das Gelenk stabilisiert. Drei der vier Hauptsehnen der Rotatorenmanschette zeigten Risse in voller Dicke.
Einzelheiten zur Behandlung und Prognose des Patienten stehen noch aus, jedoch stellt der vollständige Verlust eines Schultergelenks eine ungewöhnliche medizinische Präsentation dar.